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pontypoolPontypool
by Pfirsich

Zunächst mal zum Thema *WTF warum solange kein Post mehr*: Da wir grade anfangen zu studieren müssen viele Sachen wie Umzug etc. geregelt werden. Das heißt dass leider Zeit vom Blog wegfällt.

Aber nun zum Film: Pontypool ist der neueste Film des kanadischen Independent-Regisseurs Bruce McDonald und lief unter anderem auf dem Fantasy Filmfest, wo er einiges an Aufsehen auf sich zog. Allerdings ist der Film, obwohl es um Zombies geht, nicht gerade der klassische Zombiestreifen á la Dawn of the Dead. Denn Pontypool ist ein Kammerspiel, in dem überhaupt nur 4 Schauspieler vorkommen. Doch worum geht es?
Grant Mazzy (Stephen McHattie) ist Radiomoderator in der kanadischen Kleinstadt Pontypool. An einem ganz normalen Tag kommt plötzlich die Nachricht über einen Menschenauflauf bei einer örtlichen Klinik. Doch der kleinere Aufstand wandelt sich schnell zum blutrünstigen und mordenden Mob.
Das besondere an Pontypool habe ich vorhin schonmal angesprochen: Tatsächlich bekommt der Zuschauer von der Zombiepanik auch nur mit, was im Studio abläuft.
Das klingt sicher etwas langweilig, wird es aber – vor allem Dank eines hervorragenden Stephen McHattie – nie. Sicherlich ist dieser Film dennoch nicths für Leute die eine Gewaltorgie erwarten.
Besonders anzumerken ist die besondere Infektionsart der Zombies. Denn alleine wegen dieses interessanten Ansatzes einer Zombieinfektion ist Pontypool Pflicht für den Zombiefreund mit Geschmack.

franklynWer einmal einen ungewöhnlichen Film sehen will, der sollte sich Franklyn ansehen. Worum es geht? Am ehesten kann man den Film als einen Mix zwischen Familiendrama und dystopischen Thriller einordnen, doch auch das trifft den Film nur näherungsweise. Es ist ein Episodenfilm, der mit drei Charakteren im heutigen London spielt. Es geht um einen verlorenen Sohn, eine suizidgefährdete Künstlerin und einen vor dem Altar sitzengelassenen Bräutigam. Doch ein letzter Charakter ist es, der den Film besonders macht: ein Rächer, der einzig Ungläubige in der Stadt Meanwhile City, einem dystopischen Schmelztigel verschiedenster Religionen. Die oberste Regel der Stadt: Jeder muss eine Religion haben. Und alleine diese krassen Gegensätze in der Filmhandlung machen ihn zu etwas besonderem. Deswegen möchte ich mich einer Wertung enthalten, und einfach jedem Filmfreund, der mal Lust auf etwas anderes hat dieses Werk ans Herz liegen. Denn auf jedenfall ist der Film eines: Einzigartig.

BCJEin Stückchen Kindheit…
by Pfirsich

Als ich kürzlich mal wieder ein bisschen auf Youtube rumgeklickt habe, bin ich zufällig auf einen Ausschnitt dieser Serie gestoßen – und sofort fühlte ich mich wieder wie ein kleiner Junge, der seine ersten Lieblingsserien sieht. Aber mal ehrlich: Wer saß im Jahre 1994 nicht vor dem Fernseher um die guten alten Abenteuer von Brisco County Jr. (Bruce Campbell) mitzuerleben? Vermutlich die meisten von euch. Doch das ist eine Tragödie! Denn kaum eine Serie hat jemals eine Sci-Fi Handlung so schön in den Wilden Westen versetzt wie diese. Vermutlich weil nie eine andere Serie versucht, hat Sci-Fi Elemente in den Wilden Westen zu bringen, aber trotzdem. Brisco ist und bleibt ein Star meiner Kindheit, genauso wie sein Pferd Comet.
Die Handlung ist schnell gesagt: Brisco’s Vater war Marshall und wurde vom Gangster John Bly getötet, weswegen Brisco nun versucht Bly zu fangen und Rache zu nehmen. Interessant ist, dass durch die Figur eines irren Wissenschaftlers imemr wieder zukünftige Erfindungen vorweggenommen werden, so erfindet dieser zum eispiel eine Rakete. Außerdem sorgt noch eine mysteriöse Kugel mit fast magischen Kräften für Aufsehen.
Also alles in allem könnte die Serie für den heutigen Zuschauer als ein ziemlicher Unfug gelten, doch ich stehe zu meiner Liebe!
Zumindest die Titelmusik ist allerdings unangefochten Kult und wird noch heute von US-Fernsehsendern bei manchen ereignissen verwendet. Und hier ist sie:

http://www.youtube.com/watch?v=oVrZE5Y2lV4

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Dr. Horrible’s Sing-Along Blog ist ein 43-minütiges Musical von Joss Whedon, dem Schöpfer von Serien wie Buffy – The Vampire Slayer sowie Firefly. Die hochwertige Bestzung besteht unter anderem aus Neil Patrick Harris (Neil Patrick Harris!!) und Nathan Fillion (einigen vielleicht noch als Captain Reynolds aus der Serie Firefly und dem Film Serenity bekannt). Der Film wurde während des Autorenstreiks gedreht und von Whedon selbst, zusammen mit Schwester und Bruder, geschrieben.
Der Film handelt vom angehenden Superschurken Dr. Horrible (Neil Patrick Harris), der endlich in die Liga der Superschurken aufsteigen will. Doch dazu muss er erst einmal seinen Erzfeind, den supermuskulösen und supereingebildeten Superhelden Captain Hammer (Nathan Fillion) bezwingen. Ganz nebenbei will Dr. Horrible allerdings auch noch endlich den Mut aufbringen, Penny (Felicia Day), das Mädchen seiner Träume, endlich mal in der Wäscherei anzusprechen. Doch alles geht schief, als Captain Hammer Penny vermeintlich rettet, denn nachdem er bemerkt hat, dass sie die Angebetete Dr. Horrible’s ist, will auch er sie für sich haben.
Dr. Horrible’s Sing-Along Blog wartet mit einer ulkigen Geschichte, charmant trashigen Requisiten und exzellenten Hauptdarstellern auf und ist daher zu Recht für einen Grammy nominiert.

Der Film ist zur Zeit noch nicht in Deutschland verfügbar, allerdings kann er über Youtube angeschaut werden. Da das Verlinken aber wohl eher in die düsteren Bereiche der Urheberrechtsstreiterein führen würde, hier einfach mal nur der Trailer:

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Der Womanizer
by Pfirsich

Ich muss gestehen, ich bin diesen Film angegangen, da ich mal wieder eine richtig böse Kritik schreiben wollte. Eine blödsinnige Liebeskomödie mit Jennifer Garner? Das sind zwei Dinge, die diesen Film für mich gedanklich schon sterben ließen. Allerdings wurde ich eines besseren belehrt. Den ob man es glauben will oder nicht, der Film ist tatsächlich recht unterhaltsam.

Inhalt:
Connor Mead (Matthew McConaughey) ist Modefotograf und ein Playboy, der seines gleichen sucht. Gerade eben noch aus dem Bett eines Popstars gestiegen, schon mal schnell mit den letzten drei Verehrerinnen per Conference Call Schluß gemacht – das ist sein Leben. Doch ärgerlicherweise muss er zur Hochzeit seines Bruders Paul (Breckin Meyer), wo er dann auf noch auf Brautjungfer und Jugendliebe Jenny (Jennifer Garner) trifft.
Doch als er sich gerade über die letzte Brautjungfer hermachen will, mit der er noch nicht geschlafen hat, erscheint ihm im Bad sein Onkel Wayne (Michael Douglas)(der ihn einst zum Playboy erzog), der ihm ankündigt, drei Geister werden ihm bis zum nächsten Morgen (dem Tag der Hochzeit) besuchen. Welche Geister? Der Geist der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Freundinnen. Und natürlich wollen die ihn überzeugen, es doch nochmal mit Jenny zu versuchen.

Schauspieler:
Matthew McConaughey spielt am Anfang den unsympathischen Macho und am Ende (natürlich) den Geläuterten. Problem: Die beiden unterscheiden sich von der Mimik und vom Ausdruck kaum. Jennifer Garner hat in ihrer Rolle als 08/15 RomCom Mädel keinerlei Probleme, bekommt aber zu wenig Screentime (für mich etwas sehr erfreuliches) um ihr erscheinen auf dem Cover zu rechtfertigen. Überraschung des FIlms ist Michael Douglas, der als alter Herzensbrecher eine Glanzleistung darbietet.

Kritik:
Ich muss sagen, ich bin bei diesem Film nur nach dem Poster gegangen. Aber tatsächlich inde ich es eine wirklich nette Idee, die Weihnachtsgeschichte auf diese weise leicht zu verändern. Allerdings hätte diese Adaption etwas weniger offensichtlich sein können, stellenweise wurde unangenehm viel von der Vorlage übernommen.
Außerdem wirkt der Film auf mich etwas sehr komprimiert, ein paar Fraueneskapaden mehr hätten der Geschichte sicherlich nicht geschadet. Auch die Hintergründe und Geschichten der verschiedenen Charaktere hätten noch etwas besser beleuchten werden können. Kurzum: Eine halbe Stunde mehr hätten Der Womanizer zu einem wirklich guten Film machen können. Doch so wie er ist, bleibt nur wenig über ihn zu sagen: Die Playboy Geschichte wird charmant rübergebracht und die Witze haben teilweise sogar etwas Geist, was bei Komödien heutzutage doch verwundert. Überraschung des Films ist sicherlich Michael Douglas’ Performance als alter Playboy, die wirklich großartig ist. Lediglich das Ende wirkt etwas seh altbacken, da hätte man noch etwas erfidnerischer sein können. Aber das gehört vielleicht so zur Vorlage. Alles in allem eine durchaus gut gelungene Romantikkomödie.

Fazit:
Nette Romantikkomödie für Freunde des Genres. Kurzweilige Unterhaltung, die schnell wieder vergessen ist.

3 von 5 Toastern

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Transformers 2 – Revenge of the Fallen
by Pfirsich

Der erste ‘Transformers’-Film hatte alles: Roboter, die sich in Autos verwandeln – eine gottgleiche Kombination – und natürlich Megan Fox. Hat also Michael Bay mit Teil 2 mehr von sehr guten ersten Teil geliefert? Oder reicht er gar an sein bestes Werk, Bad Boys 2 (vermutlich mein liebster No-Brain Actioner) heran? Eins zumindest vorweg: Noch nie hat ein Film wie derart zwiegespalten den Kinosaal verlassen lassen.

Inhalt:
Sam Whitwicky geht aufs College und versucht so, sein Leben ganz normal weiterzuführen. Die Beziehung mit Freundin Mikaela versucht er über Videochats am laufen zu halten, damit diese sich weiterhin halbnackt und verschwitzt in der Werkstatt ihres Vaters räkeln kann. Braver Sam. Doch ein Teil des im ersten Film zerstörten Allspark blieb in Sams Kleidung und übertrug so alles Wissen auf ihn. Nun ist Sam zum Ziel für die Decepticons geworden, die mithilfe der Informationen im Allspark eine neue Energon-Quelle finden wollen.

Schauspieler:
Wie man sich vielleicht denken kann, gibt es im Film nur zwei Schauspieler zu kritisieren: Shia LeBeouf und Megan Fox. Ersterer liefert keine übermäßige, aber doch gute Performance ab und überlässt wenn es sein muss den Robotern und Megan Fox das Feld. Diese räkelt ihren Körper in den knappsten Outfits durch den gesamten Film und zeigt, dass sie ihren #1 als FHM’s Sexiest Women of the World redlich verdient hat.

Kritik:
Ich habe ja schon geschrieben, dass dieser Film mich etwas unschlüssig in der Bewertung machte. Einerseits hat er riesige Roboter die alles in die Luft sprengen. Und Megan Fox. Andererseits sind da diese groben und grotesken Fehlentscheidungen die im Bezug auf das Drehbuch und den Film gemacht wurden. Aber fangen wir mal bei der Story an.
Das Drehbuch geht mit den Geschehnissen aus Teil 1 recht frei um. Diese wurden nämlich alle vertuscht. Richtig, auch die riesige Schlacht am Ende, bei der praktisch eine gesamte, voll bevölkerte Großstadt zerschossen wurde. Auch das Gesamtkonzept geht irgendwie nicht so recht auf. Denn im Vergleich zum ersten Teil wurde viel zu viel schlechte Slapstick-Comedy eingebaut. Die Beispiele dafür sind leider viel zu zahlreich: Es gibt beispielsweise einen alten Transformer, der sich in ein Flugzeug verwandeln kann, und einmal einen Fallschirm furzt. Ja genau, ein furzender Transformer. Dann sind da noch zwei Transformer-Zwillinge die sich ständig streiten und dabei mehrere Slapstickeinlagen haben. Und – warum auch immer – ein kleinwüchsiger ägyptischer General. Und ein Minitransformer, der in einer Szene wie ein kleiner Hund Megan Fox’ Bein begatten will. Alles in allem bei weitem zu viel Slapstick. In Teil 1 gab es den ‘Sektor 7′ – Chef. Der war für den ein oder anderen Slapstick-Lacher gut und das komische Element im Film. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Eines der vielen Dinge, die Teil 1 besser machte.
Außerdem fällt mir eine generelle Vermenschlichung der Transformers auf, die dem Film nicht gut tut. Die Zwillinge mit ihrem viel zu menschlichen Gezanke und der „alte“ Autobot sind Beispiele dafür. Das passt alles irgendwie nicht zu den Robotern in Teil 1, die eher übermenschlich und weise rüberkamen. Ich muss hier vielleicht mal die Erklärung abgeben, dass ich nie die Fernsehserie gesehen habe, falls irgendetwas von diesem Unsinn also schon dort vorkam, sei mir verziehen. Ich kann mich nur auf dem ersten Transformers-Film beziehen. All diese menschlichen Eigenschaften, altern und herumzanken, sowie die Tatsache, dass neue Transformer „gebrütet“ werden, scheint mir irgendwie nicht so in das Bild der Maschinenrasse, das ich in Teil 1 hatte, zu passen.
Nächster Kritikpunkt: Es gibt viel zu viele neue Transformer auf beiden Seiten. Im ersten Teil kannte man noch jeden einzelnen, während die Maschinen in Teil 2 mehr oder weniger anonymes Kanonenfutter sind. Größtenteils kann man die Autobots und Decepticons nur noch an ihrer Augenfarbe auseinanderhalten. Dann ist da das Charakterdesign der „neuen“. Der alte Roboter hat einen Metallbart und Gehstock und die von mir schon so oft bemängelten Zwillinge ziemlich dämlich Fratzen. Wie gesagt, das passt für mich alles nicht in das Bild der Rasse, das ich aus Teil 1 hatte. Aber auch die alte Garde hat sich verschlechtert. Selbst große Fans der Serie haben mir gesagt sie hatten in einer Szene, in der Starscream und Megatron sich unterhalten (also still im Build stehen) keine Ahnung mehr welcher von beiden jetzt Megatron bzw. Starscream ist. Die Transformer sind auf beiden Seiten zu großen, farblos-grauen Klötzen verkommen.
Und nun mein letzter großer Kritikpunkt: Die Schnitte. ‘Was? Wieso sollte mich das interessieren?’ werdet ihr euch fragen. Ganz einfach: Weil es jeden der halbwegs aufpasst unglaublich stört. Oft weiß man nicht mehr, ob man in derselben oder in einer nächsten Szene ist, und dann gibt es teilweise mal Szenen die keinen Sinn machen. Eine Szene besteht nur daraus, dass Sgt. Lennox in einem Flugzeug sitzt und sich meldet. In etwa so „Hier Sgt. Lennox.“ Nichts weiter. Diese Szene hat keinen, wirklich überhaupt keinen Sinn. Warum kann man sie nicht einfach rausschmeißen?
Aber natürlich hat Transformers auch gute Seiten: Megan Fox zum Beispiel ist mal wieder großartig. Und dann erst die Kämpfe! Optimus Prime hat Energieschwerter! Und der letzte, finale Kampf dauert eine geschlagene halbe Stunde! Und dann erst Optimus Prime ganz am Schluss! Es ist einfach stellenweise unfassbar cool. Man findet sich durchaus mal in der Situation wieder, dass man im Kinosaal Sätze wie ‘Heilige Scheisse!’ oder auch ein simples ‘Wooooooho!’ brüllt.

Update: Nachdem ich den ilm noch einmal habe revue passieren lassen, muss ich noch mehr schmerzhafte Punkte anführen. Zunächst nochmal ein paar Logiklöcher: Eigentlich transformieren sich die Transformer ja in Autos, um unerkannt zu bleiben. Aber warum zur Hölle hat Starscream dann auf einmal riesige ‘Tattoos’ auf dem Flugzeug? Und warum verwandelt sich Megatron in einen Alien-Panzer? Und was für einen Sinn hat es für einen Decepticon sich in Raubkatzenähnliches Metallding zu verwandeln? Dann gibt es da noch andere Logiklöcher: EIn Decepticon kann sich nach Ägypten teleportieren. Warum zur Hölle kann genau dieser Decepticon sich teleportieren udn kein anderer? Und warum gibt es einen Decepticon der sich in eine Frau verwandeln kann? Dann müsste sich doch jeder von denen als Mensch tarnen können! Alles in allem sind mir das zu viele unausgereifte Teile im Film. Und ich bewerte zwar in meinen kritiken nach Unterhaltungsgrad, das soll aber nicht zum Freifahrtschein werden, mit purer Action alles glattbügeln zu können. Neue Wertung: 2,5 Toaster

Fazit:
Transformers: Revenge of the Fallen ist ein in Teilen unfassbar cooler Film. Aber leider bringt er auch viele ärgerliche Schwächen mit sich. Alleine diese tausenden furchtbar unnötigen und nervigen Slapstick-Einlagen brachten mich an manchen Stellen des Films dazu ihm nur einen Toaster verpassen zu wollen. Aber wer Teil 1 mochte, und wer ohne den Anspruch an einen besseren Film ins Kino geht, der kann einen unterhaltsamen Nachmittag erleben. Gerade im Kino kommen die bombastischen Effekte besonders gut an. (Anmerkung: Ich war in einem kleinen Kino, bei dem der verfluchte Vorführer das Bild erst nach eine geschlagenen Dreiviertelstunde halbwegs scharf bekommen hat.)

2,5 von 5 Toastern

Hier eine Gegendarstellung von Kastenbrot und eine Gegendarstellung meinerseits zu seiner Gegendarstellung:
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Terminator: Salvation
by Pfirsich

Man hat schon viel schlimmes über den „neuen“ Terminator gehört. Er wurde als unmenschlich schlecht bezeichnet, als Ausgeburt des Bösen. Und ich bin mit all diesen Kritiken im Hinterkopf ins Kino gegangen. Da dachte ich „Wird n unterhaltsamer Actionfilm“. „Filme mit Christian Bale können nicht schlecht sein“ dachte ich. Doch was mich erwarten sollte, war schlimmer als das, was George Lucas und Steven Spielberg Indiana Jones angetan haben. Können Maschienen vergewaltigt werden?. Diese Frage hat sich sicherlich jeder von uns schon einmal gestellt. Terminator: Salvation sagt ja. Dennwas Indiana Jones angetan wurde, trifft nun auch den T-800. Wo der ein oder andere Actionfilm logische Schlaglöcher hat, die man einfach übersehen kann und die einen Film wie Stirb Langsam 4.0 gerade so wahnsinnig unterhaltsam machen, steuert der neue Terminator auf einen Marianengraben an logischem Widersinn zu. Was sich mir bot kann und will ich nicht akzeptieren.

Schauspieler:
Christian Bale steht in diesem Film wirklich als einziger Fels in der Brandung, während er umspült wird von Wogen der Untalentiertheit und der Rest der Cast versucht ihn mit ihren Maschienenhänden mit in den Abgrund zu reißen. Bales Leistung ist kein großer Kracher, vielleicht guter Durchschnitt, aber verglichen mit dem Rest der „Schauspieler“ ist seine Leistung oscarreif. Und Antoch Yelchin spielt mit, seit Charlie Bartlett mein absoluter Hass-Schauspieler.

Kritik:
Der Film zwingt einem schon im vornherein alles was man denkt über Bord zu werfen, denn am meisten Screentime bekommt nicht Christian Bale sondern Marcus Wright. Doch dieser wird gleich im Prolog als verurteilter Bruder- und Polizistenmörder goutet, was ihn nich unbedingt zum Sympathieträger Nummer 1 macht. Das allerdings hätte man sich sparen können, da der Mann sowieso schon mehr als unsympathisch rüberkommt. Nachdem unser verurteilter Mörder also vermeintlich gegrillt wurde (aber natürlich nur vermeintlich), sehen wir endlich Christian Bale in der Zukunft. Endlich, dachte ich mir, alles schön schmutzig. Der Stil des Films gefällt schonmal. Und diese schicken roten Armbinden, die die Leute alle links tragen, dürften gerade beim deutschen Publikum nochmal umso besser ankommen! Also sehen wir einen Angriff auf die Maschienen, viele Sachen gehen kaputt, alles in Ordnung soweit. Doch schon jetzt schlägt das Drehbuch eiskalt zu: „Überraschend ruhig hier!“. Hmmm… was wird jetzt wohl passieren?? Wie kann man Spannung nur so ermeucheln? Und dann kommt John Connor, der nach 2-Sekunden Flug in seinem Helikopter einer Atomexplosion entkommt. Und dann folgt ein Logikgraben nach dem anderen:
Hatten die Leute in den Zukunftsblenden der alten Filme nicht Laserwaffen? Was sehe ich dann hier noch M16-Gewehre? Doch das sind Sachen die nur die Fans aufregen dürften. Die wahren Grausamkeiten bekommt jeder zu spüren.
Die Kommandobasis der Menschen liegt in einem U-Boot, um unentdeckt zu bleiben, allerdings betreibt der Widerstand riesige Flugplätze auf denen Jäger und Bomber starten. Doch das scheint offensichtlich keinen Angriff der Maschienen zu provozieren, genau wie die anderen tausend Basen, auf denen rumgeballert wird, dass es noch Kontinente weiter Gehört finden sollte. Andererseits: Ihre Waffen bringen den Maschienen ja offensichltich nichts, denn bei deren Streuung würde man am ehesten das Ziel treffen, wenn man in die entgegengesetzte Richtung feuert. Warum dann also Angst haben? Und dann erst ein Kernpunkt der Story: Die Maschienen nehmen Menschen gefangen. Warum zur Hölle sollten sie das tun? Sind es Evil Nazibots die nur zum Spaß Menschen in ihre ganz eigenen Gefängnisse stecken? Oder war McG gedanklich gerade in Matrix steckengeblieben als er das Drehbuch schrieb?
Und dann gibt es auch noch Motorradbots. Und ja, natürlich können sie umprogrammiert werden, damit ein Mensch sie benutzen kann. Sie haben dazu gleich praktischerweise Sitze, is ja auch unfassbar nützlich bei einem sich selbst steuernden Gefährt. Und dann erst die Story. Diese Story! John Connor betreibt genug Befehlsverweigerei um gleich ein ganzes Erschießungskommando nach ihm zu bennen. Und natürlich hört am Schluss niemand auf das idiotische Oberkommando, wieso auch. Wenn Connor sagt wir nutzen die letzte Gelegenheit die Menschheit zu retten nicht, dann machen wir das auch nicht. Und dann, als auch schon am letzten Toaster für diesen Film zweifle, eine kleine Rettung: Arnie! Oh mein Gott ist die Szene cool. Doch der Schluss des Films setzt dem ganzen dann noch einen neuen, wohlverdienten Tiefpunkt. John Connor wird operiert. Und zwar – haltet euch fest – In der Wüste. In so nem richtigen kleinen Krankenlager. Richtig, unter freiem Himmel. In der Wüste. Is ja auch viel schöner draußen, ich frage mich warum die Ärzte das nicht öfter machen. Doch dann setzt das Schlußopfer unseres eigentlich Zweithelden, der aber viel mehr kostbare Screentime verbraucht hat, nochmal Maßstäbe für die Vorhersehbarkeit und den Unsinn des Drehbuchs. Das wars. Schluss. Aus. Ende. Patient tot. Doch Terminator: Salvation wäre nicht Terminator: Salvation, wenn man nicht auch demm schlimmsten Schluss nochmal etwas hinterherschieben könnte. John Connor sagt aus dem Off, bei schon schwarzem Bildschirm, einen Satz, der sinngemäß in etwa so lautet: „Denkt daran, wir gestalten unsere Zukunft selbst“. Wow. Ich konnte das aus dem Drehbuch hinausgestrichene „And Kids: Don’t do drugs!“ fast noch leise im Hintergrund mithören.

Anmerkung:

Viele sagen jetzt sicher, man kann und sollte von Actionfilmen keine Logik erwarten. Dies ist sicherlich richtig, solange sich diese Logiklöcher nicht fehlend auf mein Empfinden des Films auswirken und homogen mit ihrer Filmwelt verschmelzen. Bei Terminator: Salvation war dies allerdings der Fall. Wie immer gilt hier natürlich: Das ist nur meine Meinung. Und wie immer gilt: Das ist auch die einzig richtige Meinung. Leute die eine andere Meinung haben, sind einfach schlechtere Menschen. Vielleicht schreibe ich darüber mal einen eigenen Artikel. Also über die homogene Filmwelt, nicht darüber, dass ich immer Recht habe. Obwohl…

Fazit:
Einer den unmöglichsten Filme, die mir je untergekommen sind. Spielt in einer Liga mit Martyrs. Ein Toaster für den gelungenen Stil des Films. Und ein halber für Arnies Cameo.

1,5 von 5 Toasten

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Radio Rock Revolution
by Pfirsich

Passend zu unserer UK-Week befassen wir uns heute mit einem britischen Film: Radio Rock Revolution.
Die Zeit des Rock n’ Roll – die Zeit von Radio Rock Revolution – habe ich persönlich nur aus Erzählungen mitbekommen. Vermag dieser Film also nur Veteranen der 68er Revolution zu begeistern? Oder sorgen Stars wie Philip Seymour Hoffman und Bill Nighy dafür, dass auch ich diesen Film als eine wahre Freude empfinde?

Inhalt:

Im Jahr 1966 hat die Jugend mit den Radiostationen zu kämpfen, denn es wird kaum Rock- und Popmusik gesendet. Die letzte Rettung: Der Sender „Radio Rock“, der von einem Schiff in der Nordsee aus völlig legal sendet. Der 18-jährige Carl, Neffe von Radioboss Quentin (Bill Nighy) wird von seiner Mutter zu Erziehungszwecken auf das Boot geschickt und macht sich unter den DJ’s schnell Freunde. Darunter auch den Star des Senders, ‘The Count’ (Philip Seymour Hoffman). Doch eine Gruppe in der Regierung rund um den Minister Dormandy (Kenneth Branagh) will die Gesetzeslücke schließen, die es dem Boot erlaubt, zu senden.

Schauspieler:
Warum der eher unbekannte Tom Sturridge als Carl eine eher blasse Hauptfigur abgibt, ist schnell erklärt: Er wird eiskalt von den Stars des Films an die Wand gespielt, den DJs. Beginnen wir bei Nick Frost, dem einen oder anderen sicher im Doppelpack mit Simon Pegg in Shaun of the Dead und Hot Fuzz bekannt, der einen korpulenteren, aber nichtsdestotrotz sexhungrigen DJ spielt. Herausstechend ist auch Rhys Ifans, der als Kult-DJ Gavin im stylishen lila Sakko und im passenden riesigen Hut heutzutage nur noch als Zuhälter durchgehen würde. Und natürlich haben wir da auch noch Bill Nighy und Philip Seymour Hoffman, die beide großartiges leisten. Ein durch und durch gut besetzer Film.

Kritik:
Schon relativ zu Beginn fällt positiv ins Gewicht, dass dieser Film sich nicht zu stark um seine Hauptfigur Carl herum entwickelt. Stattdessen lebt er von den vielen Stars und dem einmaligen 60er Feeling, dass selbst ein Jungspund wie ich verspürt. Dabei geht, für mich zumindest, der größte Teil dieses Feelings nicht wie zu erwarten von der Musik, sondern von den Klamotten aus. Da wünscht man sich manchmal ein kleines bisschen die 60er zurück.
Einzig und allein kritisieren könnte man die etwas schwächelnde Story, die sich ab und an doch recht gewollt anfühlt. Hier tritt wieder etwas ein, was mir bei der Kategorie der Feel-Good Movies oft auffält: Wozu denn diese unnötige Story? Man wünscht sich einfach, dass das harmonische Miteinander auf dem Boot vor sich herdümpelt, und es macht Spaß sich das anzusehen. Da stört die gekünstelte Story manchmal einfach nur.
Aber sich die kleinen Abenteuer und Eskapadenden DJs anzusehen, die passende Musik anzuhören und diese ganze Zeit einfach etwas mitzufühlen, das macht Radio Rock Revolution aus.
Aber noch einen Gedanken zum Schluss: Oft wurde von diesem Film als nostalgisches Meisterwerk geredet. Wer allerdings mit dieser Erwartung hineingeht, wird enttäuscht werden. Sicherlich handelt es sich hier um einen guten, wenn nicht sehr guten Film. Aber es ist und bleibt ein klassischer Feel-Good Movie. Und wer auch nur mit der Erwartung an einen guten Film ins Kino geht, der nett anzusehen ist und einem einfach Spaß macht, der wird auch sicherlich nicht enttäuscht werden.

Fazit:
Radio Rock Revolution ist ein überdurchschnittlicher Film, der ganz und gar von den sympathischen Charakteren und dem Charme der Zeit lebt. Ein Garant für einen unterhaltsamen Nachmittag.

4 von 5 Toastern

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Tja, eine Premiere: Heute Stelle ich euch nicht nur einen Film, sondern auch ein paar Stücke aus dem dazugehörigen Soundtrack kurz vor.

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jessica leckerDie mit Abstand beste Fernseherie jemals! Nach den Simpsons… und Spy Groove… aber immer noch eine sehr gute Serie!
Max (gespielt von der mehr als schmackhaften Jessica Alba) wurde von der Regierung der USA in einem geheimen Super-Soldaten-Projekt (Manticore) gezüchtet. Seitdem sie und ihre Mitstreiter eines Tages aus der Hochsicherheitsanlage geflohen sind, verstecken sich die „X5″ überall im Land und versuchen, der Regierung nicht wieder in die Fänge zu geraten.
Als Max, die sich mit gelegentlichen Diebstählen in den Wohnungen der Bessergestellten etwas zu ihrem Fahrradkurier Gehalt dazuverdient, bei einem Einbruch auf den Cyber-Journalisten Logan Cale („Eyes Only“) trifft, findet sie in ihm einen Freund und Mentor. Mit Hilfe seiner Fähigkeiten in den Bereichen Cyberspionage und Recherche und ihrer übermenschlichen Kräften, versuchen die Beiden das Geheimnis um Manticore zu lüften, die anderen „X5″ Mutanten zu finden und nebenbei die USA, die nach einem Atombombenanschlag im jahr 2009 (*Prophezeihung ding ding ding ding ding*) wieder ein Drittweltland sind, zu retten.
Das Szenario, die Aufmachung und die aufwendigen Actionsequenzen machen die Serie einzigartig. Leider führte diese Einzigartigkeit nach nur 2 Staffeln bereits zum Ende des Projekts, da die Produktionskosten für die Stunts und (für damalige Verhältnisse ordentlichen) Special Effects schlicht zu hoch waren.
Wer die Schnauze voll hat von irgendwelchen Mysteryserien, aber nicht auf ein gewisses Maß an Misteriösität verzichten will, ist hier genau richtig!

Ach ja… es gibt eine Folge in der Sie aufgrund ihrer Katzengene „Rollig“ ist, ich verrate aber nicht welche! Also brav alles anschauen! :D