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Da die werten Herren Autoren die kommende Woche nicht in der Lage sein werden, neue Beiträge zu posten, möchten wir das angekündigte Material im Gedenken an Michael Jackson heute schon komplett veröffentlichen. Wir beginnen dazu sinnigerweise mit einem Tribut an den Künstler Michael Jackson:
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Wir sind uns immer noch nicht ganz sicher, ob das ganze nicht ein fürchterlicher Medien-gag ist.. aber das Internet und Fernsehen ist voll damit:
Der King of Pop ist anscheinend tot!
Das musikalische Jahrhundertgenie und Kopf hinter zeitlosen Hits wie „Thriller“, „Billy Jean“ oder „Smooth Criminal“ ist laut amerikanischen Medien am gestrigen Donnerstag den 25. in Los Angeles durch einen Herzanfall verstorben.
Wir sind sprachlos und entsetzt und möchten unsere Bewunderung über sein musikalisches Erbe zum Ausdruck bringen!
Da wir absolut von der Nachricht überrumpelt werden, werden wir einige Zeit brauchen um uns etwas auszudenken, aber wir werden mit Sicherheit in den nächsten Tagen ein Michael Jackson Special für euch bringen. Stay Tuned.
„Music has been my outlet, my gift to all of the lovers in this world. Through it — my music, I know I will live forever.“
-Michael Jackson, 2007

Terminator: Salvation
by Pfirsich
Man hat schon viel schlimmes über den „neuen“ Terminator gehört. Er wurde als unmenschlich schlecht bezeichnet, als Ausgeburt des Bösen. Und ich bin mit all diesen Kritiken im Hinterkopf ins Kino gegangen. Da dachte ich „Wird n unterhaltsamer Actionfilm“. „Filme mit Christian Bale können nicht schlecht sein“ dachte ich. Doch was mich erwarten sollte, war schlimmer als das, was George Lucas und Steven Spielberg Indiana Jones angetan haben. Können Maschienen vergewaltigt werden?. Diese Frage hat sich sicherlich jeder von uns schon einmal gestellt. Terminator: Salvation sagt ja. Dennwas Indiana Jones angetan wurde, trifft nun auch den T-800. Wo der ein oder andere Actionfilm logische Schlaglöcher hat, die man einfach übersehen kann und die einen Film wie Stirb Langsam 4.0 gerade so wahnsinnig unterhaltsam machen, steuert der neue Terminator auf einen Marianengraben an logischem Widersinn zu. Was sich mir bot kann und will ich nicht akzeptieren.
Schauspieler:
Christian Bale steht in diesem Film wirklich als einziger Fels in der Brandung, während er umspült wird von Wogen der Untalentiertheit und der Rest der Cast versucht ihn mit ihren Maschienenhänden mit in den Abgrund zu reißen. Bales Leistung ist kein großer Kracher, vielleicht guter Durchschnitt, aber verglichen mit dem Rest der „Schauspieler“ ist seine Leistung oscarreif. Und Antoch Yelchin spielt mit, seit Charlie Bartlett mein absoluter Hass-Schauspieler.
Kritik:
Der Film zwingt einem schon im vornherein alles was man denkt über Bord zu werfen, denn am meisten Screentime bekommt nicht Christian Bale sondern Marcus Wright. Doch dieser wird gleich im Prolog als verurteilter Bruder- und Polizistenmörder goutet, was ihn nich unbedingt zum Sympathieträger Nummer 1 macht. Das allerdings hätte man sich sparen können, da der Mann sowieso schon mehr als unsympathisch rüberkommt. Nachdem unser verurteilter Mörder also vermeintlich gegrillt wurde (aber natürlich nur vermeintlich), sehen wir endlich Christian Bale in der Zukunft. Endlich, dachte ich mir, alles schön schmutzig. Der Stil des Films gefällt schonmal. Und diese schicken roten Armbinden, die die Leute alle links tragen, dürften gerade beim deutschen Publikum nochmal umso besser ankommen! Also sehen wir einen Angriff auf die Maschienen, viele Sachen gehen kaputt, alles in Ordnung soweit. Doch schon jetzt schlägt das Drehbuch eiskalt zu: „Überraschend ruhig hier!“. Hmmm… was wird jetzt wohl passieren?? Wie kann man Spannung nur so ermeucheln? Und dann kommt John Connor, der nach 2-Sekunden Flug in seinem Helikopter einer Atomexplosion entkommt. Und dann folgt ein Logikgraben nach dem anderen:
Hatten die Leute in den Zukunftsblenden der alten Filme nicht Laserwaffen? Was sehe ich dann hier noch M16-Gewehre? Doch das sind Sachen die nur die Fans aufregen dürften. Die wahren Grausamkeiten bekommt jeder zu spüren.
Die Kommandobasis der Menschen liegt in einem U-Boot, um unentdeckt zu bleiben, allerdings betreibt der Widerstand riesige Flugplätze auf denen Jäger und Bomber starten. Doch das scheint offensichtlich keinen Angriff der Maschienen zu provozieren, genau wie die anderen tausend Basen, auf denen rumgeballert wird, dass es noch Kontinente weiter Gehört finden sollte. Andererseits: Ihre Waffen bringen den Maschienen ja offensichltich nichts, denn bei deren Streuung würde man am ehesten das Ziel treffen, wenn man in die entgegengesetzte Richtung feuert. Warum dann also Angst haben? Und dann erst ein Kernpunkt der Story: Die Maschienen nehmen Menschen gefangen. Warum zur Hölle sollten sie das tun? Sind es Evil Nazibots die nur zum Spaß Menschen in ihre ganz eigenen Gefängnisse stecken? Oder war McG gedanklich gerade in Matrix steckengeblieben als er das Drehbuch schrieb?
Und dann gibt es auch noch Motorradbots. Und ja, natürlich können sie umprogrammiert werden, damit ein Mensch sie benutzen kann. Sie haben dazu gleich praktischerweise Sitze, is ja auch unfassbar nützlich bei einem sich selbst steuernden Gefährt. Und dann erst die Story. Diese Story! John Connor betreibt genug Befehlsverweigerei um gleich ein ganzes Erschießungskommando nach ihm zu bennen. Und natürlich hört am Schluss niemand auf das idiotische Oberkommando, wieso auch. Wenn Connor sagt wir nutzen die letzte Gelegenheit die Menschheit zu retten nicht, dann machen wir das auch nicht. Und dann, als auch schon am letzten Toaster für diesen Film zweifle, eine kleine Rettung: Arnie! Oh mein Gott ist die Szene cool. Doch der Schluss des Films setzt dem ganzen dann noch einen neuen, wohlverdienten Tiefpunkt. John Connor wird operiert. Und zwar – haltet euch fest – In der Wüste. In so nem richtigen kleinen Krankenlager. Richtig, unter freiem Himmel. In der Wüste. Is ja auch viel schöner draußen, ich frage mich warum die Ärzte das nicht öfter machen. Doch dann setzt das Schlußopfer unseres eigentlich Zweithelden, der aber viel mehr kostbare Screentime verbraucht hat, nochmal Maßstäbe für die Vorhersehbarkeit und den Unsinn des Drehbuchs. Das wars. Schluss. Aus. Ende. Patient tot. Doch Terminator: Salvation wäre nicht Terminator: Salvation, wenn man nicht auch demm schlimmsten Schluss nochmal etwas hinterherschieben könnte. John Connor sagt aus dem Off, bei schon schwarzem Bildschirm, einen Satz, der sinngemäß in etwa so lautet: „Denkt daran, wir gestalten unsere Zukunft selbst“. Wow. Ich konnte das aus dem Drehbuch hinausgestrichene „And Kids: Don’t do drugs!“ fast noch leise im Hintergrund mithören.
Anmerkung:
Viele sagen jetzt sicher, man kann und sollte von Actionfilmen keine Logik erwarten. Dies ist sicherlich richtig, solange sich diese Logiklöcher nicht fehlend auf mein Empfinden des Films auswirken und homogen mit ihrer Filmwelt verschmelzen. Bei Terminator: Salvation war dies allerdings der Fall. Wie immer gilt hier natürlich: Das ist nur meine Meinung. Und wie immer gilt: Das ist auch die einzig richtige Meinung. Leute die eine andere Meinung haben, sind einfach schlechtere Menschen. Vielleicht schreibe ich darüber mal einen eigenen Artikel. Also über die homogene Filmwelt, nicht darüber, dass ich immer Recht habe. Obwohl…
Fazit:
Einer den unmöglichsten Filme, die mir je untergekommen sind. Spielt in einer Liga mit Martyrs. Ein Toaster für den gelungenen Stil des Films. Und ein halber für Arnies Cameo.
1,5 von 5 Toasten





Jetzt macht alles einen Sinn!!
(Teil I und II: Klick mich hart!)
http://www.youtube.com/watch?v=eaCCkfjPm0o&feature=channel
http://www.youtube.com/watch?v=IMgxgPN2LY4
http://www.youtube.com/watch?v=4IKO3QvPsho
http://www.youtube.com/watch?v=HbG69SAZUKw



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