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Wanted
Überraschend gut

Diesmal eine sehr kurze Kritik, denn es ist eine Zeit her, seit ich den Film gesehen habe.

Kritik
Als ich „Wanted“ anschaute, waren meine Erwartungen gering: Mittelmäßige Actionballerei. Aber ich wurde glücklicherweise überrascht. denn was sich dem Zuschauer präsentiert, ist eine großartige Actioneinlage, die den ganzen Film dauert.
Nach den etwa 5 bis 10 Minuten Vorgeplänkel wird der Finger auf dem Abzug gelassen – den ganzen Film hindurch. Wer nichts gegen puren Unrealismus hat, sich vor einer magischen Webmaschine die einfach Namen ausspuckt oder um die Ecke fliegenden Kugeln nicht fürchtet, der wird absolut seinen Spaß haben. Denn die etwas seltsame Story und der leidlich überraschende Überraschungs-Twist verblassen vollkommen gegenüber der purem Unterhaltung die dieser Film bietet. Popcorn Kino hat durch diesen Film einen neuen König gefunden.
Auch James McAvoy überzeugt. Er passt vom Typ her perfekt auf den Loser-Typen den man am Anfang vorgesetzt bekommt, ohne dabei gleich ein liebenswerter Versager zu sein, der aber gegen Ende der totale Mädchenschwarm wird. Man freut sich dass diese blöden Highschool-Musical-Like Typen noch nicht ganz in Hollywood angekommen sind. Bei der männlichen Besetzung scheint zumindest im großen Filmgeschäft noch jemand mit Eiern in der Hose das sagen zu haben.
Apropos Männer: Angelina Jolie spielt mit! Wenn das nicht mal wieder ein Grund zum Gang ins Kino ist, denn ihre Tattoos (von denen sie in ihrer Rolle noch mehr hat als sonst) bewundert man auch sehr gerne im Großformat.

Fazit:
Als ernsthafter Kritiker darf man „Wanted“ eigentlich nicht besser als mit einer 6/10 bewerten. Aber seit wann kümmer ich mich darum was ernsthafte Kritiker denkne. Der Film macht Spaß – vom Anfang bis zum Schluss. Daher würde ich gerne 5/5 Toastern vergeben. Doch um nicht vollkommen auf die unseriöse Schiene abzugleiten gebe ich:

4 von 5 Toastern