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Dem Ein oder Anderen wird eventuell aufgefallen sein, dass ich in letzter Zeit eher semiaktiv tätig war.
Das hat eine ganze Menge von Gründen.
Teils schulischer, teils privater Natur.
Um zum Punkt zu kommen: Nach dieser Woche sollte das Schlimmste überstanden sein und ihr könnt euch wieder auf großartige Blogeinträge voller großer Gefühle und Emotionen freuen.
Unter Anderem erwartet euch eine Kritik zum Dynamite Deluxe Album „TNT“ sowie ein urkomischer Comic.
Also: Aufpassen!
ich, Kastenbrot
So, da ich des öfteren auch mal in der örtlichen Videothek vorbeischaue und dort Filmjuwelen entdecke die es entweder nie ins Kino geschafft haben, oder die ich im Kino nicht gesehen habe, gibts hier die Kategorie „Filmtipps“

Big Nothing
Simon Pegg (Shaun of the Dead, Hot Fuzz) und David Schwimmer (Friends) spielen zwei Looser die eine einfache Erpressung planen und am Schluss in einem Berg von Leichen enden. Sympathische Gaunerkomödie, absolut empfehlenswert um einfach mal abzuschalten.

Er schnetzelt wieder…
by Pfirsich
2004 Überraschte der Film Saw alle Fans des Horrorgenres mit einer großartigen Geschichte und morbiden Todesmaschinerien, gebaut vom alles sehenden und alles wissenden Jigsaw Killers. 2005 kam dann der sehr gute Nachfolger Saw 2 in die Kinos und wurde den an ihn gestzllten erwartungen durchaus gerecht. 2006 jedoch folgte der schwächelnde dritte Teil, der dafür mit den blutigsten Mordinstrumenten auwartete. Nun ist es so weit und Teil 4 ist in den Kinos angelaufen. Doch ist das neueste Machwerk von Regisseur Darren Lynn Bousman so gut wie die Teile 1 und 2?
„Der Name des Toten ist John Kramer. 52 Jahre alt, männlich, Weißer.“. So banal beginnt der Film, der uns zum vierten mal die typisch bestialischen Fallen des Jigsaw-Killers zeigt, der versucht durch seine „unkonventionellen“ Spiele die Menschen dazu zu bringen ihr Leben zu ändern. Doch in welchem Kontext kommen diese Worte vor?
Nun, auch wenn es erstaunen mag, es ist ein Pathologe, der diese Worte auf Band spricht, und zwar bei der Obduktion von Jigsaws Leiche.
Doch halten wir erst einmal kurz inne. Dem geneigten Leser werden die fehlenden Kapitelüberschriften entgangen sein. Da fragt man sich „Was ist das? Keine Aufteilung der Kritik in die so Pfirsich-typischen Kategorien?“ Nein, diesmal nicht. „Doch warum? Wurden die jetzt ganz über den Haufen geworfen?“ Nein. Allerdings ist der Inhalt so stark mit der Kritik daran verknüpft, dass ich die beiden nur schwerlich separieren könnte, und die schauspielerischen Leistungen sind so grundweg unwichtig, dass sie keiner Erwähnung lohnen würden. Nun aber wieder zur Kritik.
Der Film wartet mit dem, nach Meinung des verehrten Autoren, blutigsten Anfang aller Sawfilme auf. Denn die Obduktion wird direkt vor der Kamera durchgeführt. Da springt der Schädelknochen, das Gehirn unternimmt eine kleine Reise in eine Metallschale und der Brustkorb wird mit entsprechenden Spreizern weit auf.. naja… gespreizt.
Doch der Magen des Toten fördert neben einer grünlichen Suppe, die den Autor farblich an Götterspeise mit Waldmeistergeschmack erinnert, ein in Wachs konserviertes Tonband zutage.
Und schon wird Detective Hoffman verständigt, der sich die beunruhigende Nachricht, die nichts weiter sagt als „Ich bin zwar tot, aber ich leg euch immernoch alle um, ätschibätsch!“, mit schockierter Miene anhören muss.
Nun folgt ein Szenenwechsel. Swat-Captain Riggs stürmt einen Keller, in de die Leiche von Detective Kerry hängt, einer Kollegin die zusammen mit Riggs schon in Teil 2 zu sehen war. Riggs verzweifelt, denn Kerry war die einzige Überlebende aus Teil 2 (Wir erinnern uns: Detective Matthews wurde am Ende von Saw 2 in einem Keller eingeschlossen).
Am Tatort klopft ihm sein Kollege Detective Hoffman (Ja genau, der mit dem Tonband) auf die Schulter, während die beiden FBI-Agenten Perez und Strahm die Szenerie betreten.
Und da fängt das größte Problem von Saw 4 an. Detective Hoffman (Costas Mandylor) und Agent Strahm (Scott Patterson) sehen sich viel zu ähnlich. Da es am Schluss wichtig wird, wer was getan hat, ist das eine unglaubliche Schlamperei! Und wenn die beiden dann auch noch ständig in dunklen Räumen agieren, womit der Zuschauer dann absolut überfordert ist, dann kann man das nur noch als saublöden Fehler bezeichnen.
Nun aber weiter mit der Geschichte. Um es kurz zu machen: Riggs wird von Jigsaw aufgespürt, der ihm dann die typischen Prüfungen auferlegt. Wenn er dann letztendlich alle in weniger als 90 Minuten gemeistert hat, dann kann er seinen totgeglaubten Kollegen Detective Matthews und einen anderen Detectivekollegen (der ausnahmsweise mal aussieht wie Detective Hoffman und Agent Strahm…) retten. Mich wundert es ehrlich, dass sie es nicht geschafft haben auch den Jigsaw Killer John Kramer wie Detective Hoffman und Agent Strahm und den Detective, der an sich unwichtig ist aber gefangen neben Detective Matthews sitzt, aussehen zu lassen.
Doch es wird nicht nur die Geschichte von Riggs erzählt, nein – in Form von Kramers Exfrau wird auch der Werdegang des John Kramer von einem freudigen Vater zum grausamen Jigsawkiller erzählt. Wer will denn erraten warum sich dieser Wandel vollzugen hat? Sein Kind ist gestorben? Blödsinn, das wäre doch viel zu oft dagewesen und mittlerweile nahezu lächerlich und – leider Gottes – es ist tatsächlich wahr.
Was ist sonst noch wichtig an Saw? Die Todesapparaturen selbstverständlich! Und die sind diesmal wirklich gelungen: Zwar ekelhaft, aber nicht ganz so ekelhaft wie beim dritten Teil. Da tanzt der eine auf Messers Schneide, die andere wird mit Fragen gelöchert nd letzendlich weiß auch mal wieder jemand nicht wohin mit seinen Armen und Beinen. Doch genug der morbiden Wortspielchen, es ist Zeit für mein Fazit.
Fazit:
Für Fans der ersten drei Teile auf jedenfall sehenswert, die sich ähnlich sehenden Schauspieler stören. Qualitätsmäßig knapp über Teil 3, kommt allerdings nicht an 1 und 2 ran.
3,5 von 5 Toastern





So, da wir jeden unserer Ergüsse ins Netz stellen, hier mal was neues. Ihr könntet allerdings ruhig mal wieder Comments schreiben.
by Pfirsich

Ich habe mich entschlossen, die „Fundstücke“ Kategorie mal wieder zu beleben. Das heisst wir posten für euch jetzt auch noch allerhand lustige Youtube Videos etc.
Euer
Pfirsich
Eine sehr schöne Parodie^^
gefunden von Kastenbrot
P.S.: wer sich für den Song interessiert: Das ist Yael Naim – New Soul. Wer den Song vollkommen legal runterladen will, benutze bitte diesen LINK


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