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„Jetzt wirds politisch, meine Lieben!“. Statt einem Unsinnscartoon heute mal eine Karikatur zu aktuellen politischen Ereignissen. Nicht etwa weil wir jetzt zur JU gehören, sondern einfach weil ich den sowieso gemacht habe und dachte ihr könnt ihn ruhig auch sehen.
„Nokia – Connecting people.“
by Pfirsich

Um politischen Hasstiraden vorzubeugen: Die Flagge am Schluss ist eine rote Flagge mit weißem Kreis und einem Kreuz mit vier Strichen außenrum darin. Alle anderen Assoziationen sind absolut ungewollt.
Und jetzt viel Spaß mit dem Comic!
P.S.: Sorry, dass es so lange bis zu einem neuen Comic gedauert hat ![]()
USA vs. Iran
by Pfirsich


„YEEEYAH!“
by Kastenbrot
CunninLynguists.
Das sind „Kno“, „Deacon The Villain“ und „Natti“.
Schon mal gehört? Ich erhlich gesagt auch nicht…
So bin ich vor einiger Zeit auch eher zufällig auf ihr aktuelles Album Dirty Acres aufmerksam geworden.
CunninLynguists haben seit Ende 2001 bemerkenswerte 4 Longplayer und 2 Mixtapes in Albumlänge veröffentlicht.
Bedauernswerterweise hatten sie bisher keinen einzigen erfolgreichen Hit und haben vor Allem in der Untergrund- und Independentszene des Dirty South ihre Fans.
Schade eigentlich.
Denn CunninLynguists sind mit das frischeste und musikalischste was der Dirty South seit Langem zu bieten hat.
Dirty Acres beginnt mit dem als Intro konzepierten Never (feat. Big Rube).
Der gleichmütige Painosound und die ruhig gesprochenen Sätze vermitteln eine wunderbar melancholisch gedrückte Stimmung, die das gesammte Album durchzieht.
Valley Of Death wirkt ebenso nachdenklich wie das Intro.
Das liegt neben den düsteren Lyrics und dem perfekt zur Stimmung passenden Gospelchor aber vor Allem an der aufwendigen – aber nicht übertriebenen – Produktion.
Vom Namen mal ganz abgesehen…
Dummerweise geht das Stück viel zu schnell vorbei (2:35). ARGH!
Der Titeltrack Dirty Acres ist wiederum weniger pompös inszeniert.
Nichts desto Trotz, kommt der Beat – der mit zahlreichen Bässen versehen wurde – in Kombination mit den ‘platzmarkierenden’ Texten sehr gut rüber.
Das Interlude Kentucky(einer von insgesammt zwei „Einschüben“) ist sehr cool produziert.
Der Produktionsstil(u.a. werden Scratches mit E-Gitarren und Vocalsamples gemischt) sowie der Name erübrigen weitere Spekulationen welcher Musikrichtung die CunninLynguists zugerechnet werden müssen und woher sie kommen.
Warum dieser großartige(großartige!) Beat allerdings auf 50 Sekunden beschnitten und nicht für einen vollwertigen Track genutzt wird, ist absolut unverständlich.
Hier besteht Remix-pflicht!
K.K.K.Y. ist die dritte Singleauskopplung. Zurecht.
Eingängiger Beat, eingängige Lyrics und eine Hookline die man nach 0,5 Sekunden drauf hat: Klasse!
Dieser Song ist ein derartiger Ohrwurm, dass… naja ihr wisst schon…
Auf keiner HipHop Platte dürfen wohl Plattitüden über Frauen fehlen.
Und so greift auch Wonderful (feat. Devin The Dude) zum Ersten(und Einzigen) mal auf dem Album das Thema Frauen auf.
Zwar kommen eindeutige Anspielungen und Aussagen vor(„Girl you so lovable,So soft and touchable [...] Wonderfully fuckable [...] Huh, I don’t wanna offend ya, but I do wanna put my thang in ya“); das ist aber schnell verziehen, da ich spätestens seit dem großartigen „Welcome To Kanye’s Soul Mix Show“-Mixtape ein Fan von souligen Beats bin.
Um die maximale Wortzahl, die dieses Blogsystem verarbeiten kann nicht zu sprengen, werde ich Yellow Lines (feat. Phonte & Witchdoctor), The Park (Fresh Air) (feat. Chizuko Yoshihiro) und Summer’s Gone etwas weniger ausführlich besprechen:
Yellow Lines ist wunderbar ruhig produziert und eingerappt und bringt einen nach den bisher weitestgehend aufwendig gemachten Tracks wieder etwas runter.
Ebenso The Park. Hier wird(überraschung!) ein Tag im „Park“ beschrieben. Das Vogelgezwitscher und die Hintergrundsounds lassen einen dabei tatsächlich fast in diese Idylle eintauchen.
Nicht so Summer’s Gone. Die deutlich ‘bissigeren’ Sounds wecken einen wieder auf und stimmen auf die zweite Hälfte des Albums ein.
Das nun folgende, versprochene zweite Interlude They Call Me macht mich wütend!
Im ernst!
Der Beat, der von ordentlich Bass(ich meine ausnahmsweise wirklich das Instrument) und Banjo geschmückt wird, ist mit einer der Besten auf dem Album.
Aber wird daraus ein anständiger Track gemacht? Nein!
Gerade ein mal 44(!) Sekunden ist They Call Me lang.
Warum ein solcher Beat mit einem solchen Hitpotential – für den andere Rapper morden würden – einfach so als dröge Beigabe abgetan wird wird mir wohl auf Ewig verschlosssen werden.
Gun (feat. Sheisty Khrist) erinnert mich stark an den Stil von Bubba Sparxx.
Den Beat dominieren rythmische Snears und eine Gitarrenmelodie; die Thematik ist ein bischen ‘Gangster’.
Alles in Allem kommt das Gefühl, mit Baggies und einem Muscleshirt bei 40° im Schatten die örtliche County-Bank zu überfallen, perfekt rüber.
Deutlich schnörkelloser kommt Dance For Me daher.
Track nummer 12 ist sehr simpel gehalten. Das stört allerdings kein bischen, da der sehr rythmuslastige Beat perfekt mit den Vocals harmoniert und eine beruhigende Stimmung vermittelt.
Die nächsten beiden Songs möchte ich nochmals in Aller Kürze behandeln:
Georgia ist ein gechillter Tribut an den gleichnamigen Bundesstaat mit teils „sozialkritischem“ text.
Things I Dream ist fett produziert und der wahrscheinlich lauteste Track auf Dirty Acres.
Ja… das wars schon.
Frei nach dem Motto „Das Beste zuletzt“ ist Mexico (feat. club Dub) dann auch mein Lieblingstrack!
Mexico ist sehr abwechslungsreich und bedient sich der gesamten Bandbreite der für den „Down South“ typischen Instrumente und Eindrücke.
Auch lyrisch überzeugt dieser Song.
Fazit: Von diesem Album hätte ich mir mehr erwartet – im wahrsten Sinne des Wortes!
Dirty Acres ist mit 46 Minuten Spielzeit einfach viel zu kurz geraten um dem Talent der 3 Rapper(respektive 2 Rapper und 1 Produzent) eine gebührende Bühne zu bereiten.
Das konstant gute Niveau der Produktion sowie der eigenwillige Style der South Side(der sich nicht nur auf „YEEEEYAH!!!“ und „OOOOKKKK!!!“ begrenzt) überzeugen auf voller Linie.
Doch eine Sache hat mich am Meisten fasziniert:
Es gibt auf dieser Platte KEINEN SCHLECHTEN SONG!
Nicht einen!
Dirty Acres bekommt von mir definitiv
5 von 5 Toastern






Legendär…
by Pfirsich
Bevor ich mich der Kritik des wohl bildgewaltigsten Films des Jahres zuwenden werde, muss ich dem werten Leser leider einen kleinen historischen Exkurs antun:
1954 veröffentlichte der Schriftsteller Richard Matheson sein Erstlingswerk, den Sci-Fi Roman „I Am Legend“ (dt.: „Ich bin Legende“ / „Ich, der letzte Mensch“). Der Schlug ein wie eine Bombe und wurde 1964 dann auch mit Vincent Price in der Hauptrolle zum ersten mal mit „The last Man on Earth“ verfilmt. Bevor wir allerdings zu der Verfilmung kommen werden, die heute hier Zweck dieses Eintrags ist, wurde der Schinken auch 1971 noch einmal mit Charlton Heston unter dem grausamen Titel „Der Omega-Mann“ auf Zelluloid gebannt. „I Am Legend“ ist also die dritte Filmwerdung des (vielen, aber mir als unbelesenem Mensch natürlich nicht) bekannten Buches.
„I Am Legend“ sollte allerdings schon viel früher erscheinen. Geplant waren unter anderem Ridley Scott und Michael Bay als Regisseur. Und Arnorld Schwarzenegger als (Achtung, Sparwitz meinerseits) „Last Governor on Earth“. Er hätte der Menscheit „Hasta la vista, Baby“ gesagt, und wäre mit „I’ll be back“ wohl der Einzige gewesen. Ja, ich glaube, ich habe heute einen Clown gefrühstückt. Glücklicherweise ist das alles allerdings nie passiert. Nun endet also unser kleiner geschichtlicher Ausflug, denn „I Am Legend“ wurde ja letztendlich doch mit Francis Lawrence als Regisseur verfilmt. Um eine bessere Vergleichsmöglichkeit zu haben, hat sich der interessierte Blogautor die aderen zwei Filme selbstverständlich angesehen und auch das Buch gelsen. Ich habe das nicht getan.
Inhalt:
Robert Neville (Will Smith) ist der Letzte Überlebende auf der Erde (Ja, daher hieß die erste Verfilmung auch „The last Man on Earth“). Tagsüber läuft er mit Hund Sam durch New York und sucht Nahrungsmittel, Benzin, etc. Außerdem leiht er sich gerne DVD’s aus und hat sich mittlerweile mit ein paar Schaufensterpuppen angefreundet, obwohl er sich immernoch nicht traut diese eine (Achtung: Wortwitz) sexy Puppe in der Videothek anzusprechen. Doch Robert Neville ist aus gutem Grund noch am Leben: Er ist immun gegen das Virus, das 90% der Menschheit tötete und den Rest in Vampire verwandelte, die Nachts durch die Straßen ziehen. Und so verbarrikadiert er sich Nacht für nach in seiner Wohnung und versucht, wenn er nicht auf der Suche nach oben genannten Ressourcen ist, ein Gegenmittel gegen das Virus zu finden. Gibt es noch etwas über Neville zu sagen? Ach ja er ist auch noch ein riesen „Shrek“ Fan.
Schauspieler
Erwartungsgemäß wird dieser Abschnitt heute mal etwas leerer ausfallen als sonst. Will Smith macht seine Sache hervorragend. Er schafft es, eine deratige Präsenz auf dem Bildschirm zu erzeugen, dass einem andere Schauspieler nicht fehlen. Doch auch der zweite große Hauptdarsteller, der Hund, macht seine ganz hervorragend. er spielt den Hund „Sam“ so perfekt, dass man ihm wirklich abkauft, er wäre ein in einer unwirtlichen Zukunft gefangener… naja… Hund. Enttäuscht bin ich von den Vampiren. Im Gegensatz zu den restlichen Spezialeffekten, die ganz hervorragend sind, wirken die vollständig animierten Vampire so schlecht und künstlich, dass sie mich zeitweise wieder in die Realität zurückreißen. Die Animationen wirken wie aus einem besseren PC-Spiel, und das ist meiner Meinung nach ein fast unentschuldbarer Fehler der Special Effects Abteilung. Böse Special Effects Abteilung!
Kritik
Was fällt einem beim Anschauen des Films als erstes auf? Die Bilder. Die Bilder des zerstörten und teilweise überwucherten New Yorks, die wirklich einfach großartig sind. Wenn man sieht, wie Will Smith mit seinem roten Sportwagen mitten in New York auf Antilopenjagd geht, dann ist man einfach sofort gefangen in diesem klasse Film. Zumindest bis dem armen Willi seine Antilope von einem Rudel Löwen abgejagt wird. Oder man sieht wie er auf der Tragfläche eines Düsenjets, der auf einem Fluzeugträger steht, ganz entspannt Golf spielt. Lediglich durch das Radio, das immer wieder Robert Nevilles Nachricht spielt, wird man immer wieder aus dieser Idylle herausgerissen. „Wenn da draußen noch irgendjemand lebt… Bitte…“. Doch nachdem fast eine Stunde lang der Alltag Nevilles gezeigt wurde, fällt dem Film plötzlich ein, dass er noch eine Geschichte hat, die er erzählen will. Und da wird es hektisch, denn die Geschichte, die man noch weit über das doppelte hätte ausdehnen können (und sollen) wird dann in so einer Geschwindigkeit abgehandelt, dass der Zuschauer am Ende nicht nur dem Abspann, sondern auch diesem „War-das-schon-alles“-Gefühl überlassen wird. 100 Minuten sind dann halt doch einfach zu wenig. An sich würde ich dem Film nur 3 von 5 Toastern geben, aber die wirklich atemberaubenden Bilder, die wirklich jeder gesehen haben sollte und wegen denen Autofahrer in New York einen Tag lang wegen der Absperrungen fluchen mussten, machen eine Aufwertung um einen Toaster locker gerechtfertigt.
Fazit:
Klasse Film mit atemberaubenden Bildern, aber zu schnell abgehandelter Geschichte. Sollte man durchaus mal gesehen haben.
4 von 5 Toastern





Hallo liebe Leute,
Leider fängt mit der baldigen Schulzeit auch die Klausurensträhne wieder an. Und das bedeutet dann innerhalb der 2 Wochen nach den Ferien für eure Lieblingsblogger ganze 5 Klausuren. Und „von nichts kommt nichts“, daher müssen wir leider schon diese Woche anfangen ordentlich viel zu lernen. Das Thema: Mathe ![]()
Also es könnte sein, dass Updates etwas unregelmäßiger kommen, wir bitten euch das zu entschuldigen.
Pfirsich und Kastenbrot

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