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Hi Leute,
Ihr fragt euch sicher warum wir keine Updates mehr gemacht haben in der letzten Woche. Das liegt ganz einfach daran, dass am 6 Dezember das einjährige Bestehen des Linksabbiegerblogs gefeiert wird. Natürlich werden wir da wieder mit einem gigantischem Update aufwarten, von dem wir jetzt selbstverständlich noch keine Ahnung haben wie wir das zusammenzimmern. Außerdem versuchen wir zumindest noch 1 Update bis zum 6.12. zu bringen.
Bis bald,
Pfirsich und Kastenbrot
Wiedereinmal ein „Güteklasse A“-mäßiger Comic für euch!
Viel Spaß:
( ach ja … die Idee mit dem Monster ist von einem Bild geklaut, das Ich vor ein paar Tagen in einem 5.-Klass Klassenzimmer gesehen haben ^^ )
Fizzy the monster
by Kastenbrot


Eiskalter Vampirfilm
by Pfirsich
Nach einem ziemlich versauten Abend, eineinhalb Stunden anstehen vor einer Diskothek und mehreren Kilometern Irrfahrt entschloß ich mich gestern den Abend durch einen Kinobesuch zu retten. Das Objekt unserer Begierde: „30 Days of Night“, der Vampirstreifen von David Slade, der uns schon mit dem düsteren „Hard Candy“ beglückte. Ob es sich gelohnt hat? das lest ihr in der folgenden Kritik.
Die Handlung:
Die Kleinstadt Barrow ist die am nördlichsten gelegene Siedlung der USA. Diese befindet sich allerdings *nicht* in der Antarktis, wie böse Stimmen behaupten, sondern in Alaska. 30 Tage Im Jahr versinkt sie in völliger Dunkelheit, die meisten Bewohner fahren in den warmen Süden. Sheriff Eben Oleson (Josh Hartnett) und seine Exfrau Stella Oleson (Melissa George) sind zwei der wenigen Personen die (der eine mehr, die andere weniger freiwillig) in dem kleinen Ort bleiben. Doch ein merkwürdiger Fremder taucht auf und macht Ärger, und ein paar Stunden später folgen schon die ersten Morde, begangen von grausamen Vampiren die die komplette Stadt auslöschen wollen.
Die Schauspieler:
Josh Hartnett liefert mit seiner Kollegin Melissa George (dem ein oder anderen vielleicht als böse Frau von Michael Vaughn aus der Serie „Alias“ bekannt) eine gute Leistung ab, der rest der Leute spielt durchweg durchschnittlich. Hervorzuheben sind hier die Vampire, die ich zumindest kein bisschen überzeugend finde.
Kritik:
Der Film plätschert ganz angenehm vor sich hin, doch ein paar Dinge stören mich: Zum einen ist da die zusammengeraffte Zeit – es ist halt schwer 30 Tage in 90 Minuten Film zu packen – zum anderen stören mich die Vampire, die Ich persönlich irgendwie furchtbar unspektakulär finde. Der Film beginnnt recht vielversprechend und bleibt eigentlich auch immer spannend, aber das gewisse „Etwas“ fehlt mir irgendwie. Außerdem hätte ich am Schluss gerne etwas mehr über die Vampire erfahren: Woher kommen sie? Warum überfallen sie dieses Dorf? Was hat es mit dem Schiff auf sich, das ganz am Anfang des Films gezeigt wird? Alles Sachen die man hätte besser machen können – hätte besser machen sollen.
Letztendlich bietet der Film einen netten Zeitvertreib, wer Vampirfilme mag, kann sich diesen hier durchaus antun.
Fazit:
Ordentlicher Vampirfilm mit ein paar wenigen Macken – durchaus sehenswert.
3 von 5 Toastern





Kastenbrot’s Kommentar:
Der Film … Schön und gut.
Aber der Abend war wirklich mal so was von versaut.
Wie schon gesagt haben wir uns fast Zwei Stunden(!) lang bei einer Arschkälte die Beine in den Bauch gestanden um dann irgendwann entnervt aufzugeben.
Als wir dann wieder in Richtung Zentrum(Die Disko ist etwas ausserhalb) fahren wollten, haben wir noch ein mal gut und gerne 30 Minuten damit verbracht durch ein uns vollkommen unbekanntes Gewerbegebiet zu fahren.
Im Zentrum angekommen war die einzige Ausweichlokalität natürlich total überfüllt.
Und zum Schluss die Krönung des Ganzen:
Als wir uns entschlossen haben ins Kino zu gehen, hatte der Wagen vor uns einen Unfall.
Was das mit der Kritik zu tun hat?
Gar nichts.
Mitleidsbekundungen und Tröstende Worte bitte in die Comments!
So, nach einer durchzechten Nacht habe ich mal wieder einen grandiosen neuen Comic angefertigt:
„Träni, die traurige Träne“
by Pfirsich


Wir ham’ lang genug gewartet, dass ein Album erscheint …
(by Kastenbrot)
Hallo? Was geht denn jetzt falsch?
Der King of Rap bringt sein zweites Soloalbum raus und niemand kriegt es mit?
In den Medien wurde Tot Oder Lebendig nämlich nahezu totgeschwiegen.
So verwundert es auch nicht, dass das online-release von Der Beweis kaum auf große resonanz stößt (zu Unrecht, wie wir noch feststellen werden) .
Noch nie war der obligatorische Intro-satz „Ihr habt lang genug gewartet, dass ein Album erscheint“ so wahr wie bei diesem Album. Savas liefert mit Tot Oder Lebendig eines der am heissesten erwarteten Deutschrap-releases der letzten Zeit ab.
Umsomehr verwundert es, dass das T.O.L. Intro nicht mit ebendiesem Satz startet.
Trotzdem ist das stolze 2:29 lange „Intro“ ein hammer Track und auf jeden Fall ein würdiger Einstieg für die Folgenden 12 Tracks.
Flowtechnisch kann man diesem Track nichts anhaben und auch der Beat spielt in der Obersten Liga.
Das Orakel führt den runden Flow des Intros fort, ist aber deutlich lustloser produziert. Das stört bei Savas’ erstklassiger Darbietung aber kaum.
Der Beweis leidet an der Selben Krankheit.
Zwar ist Flowtechnisch und lyrisch wieder alles im grünen Bereich, der Beat hört sich aber arg austauschbar und uninspiriert an.
Naja, nobody’s perfect…
Track Nummer 4 rettet das Album aus dieser Flaute.
On Top steht nicht nur lyrisch in der Tradition von „Durchhalteliedern“ wie Der Beste Tag Meines Lebens oder Guck My Man, auch Azad ist als Featuregast mit von der Partie.
Abgerundet wird On Top durch den sanften und von Pianoklängen durchzogenen Beat.
Das nun folgende Essah ist zwar lyrisch innovativ
(“ … Heute heißt besser nicht mehr besser, sonder Essah,
denn Essah beschreibt besser besser als besser,
ich reim besser, als besser und darum wäre es Essah, wenn du Essah wirst … „)
und gut produziert, das von Moe Mitchell gesungene Intro turnt aber dermaßen(!) ab, dass der Track in die Mittelmäßigkeit abgleitet.
Mona Lisa – der 6. Track – lässt mich genauso zwiegespalten zurrück.
Lyrisch top, Beat ok, aber viel zu kurz!
2:06 ist Mona Lisa nur lang. Kürzer als das Intro!
Das regt vor allem wegen der teils witzigen Lyrics und dem tadellosen Flow auf.
Alle Schieben Optik überzeugt auch nicht vollends.
Die Hook ist gut mitsing, entschuldigung, -rapbar, die Lyrics sind brauchbar, die Produktion ist aber unterirdisch schrottig.
Warum muss so was sein?
Das letzte „richtige“ Kool Savas Solorelease war das Mixtape Die John Bello Story von 2005, das Erste Album Der beste Tag meines Lebens kam 2002 raus.
Das sind 2 (bzw 5) Jahre Zeit um passende Beats ausfindig zu machen.
Aber weiter im Text…
Nur Ein Spiel wiederum ist genial!
Im gegensatz zu manch Anderem Track, passen Lyrics, Flow und Produktion perfekt zusammen.
Die Lyrics sind dabei ein wirkliches Highlight.
Savas baut unglaublich viele Videospiel-vergleiche ein um seine Position im „Game“ zu beschreiben.
Wer Ahnung von PC Spielen hat oder auch nur ein mal im Leben eine GameStar in den Händen gehalten hat, wird an diesem Lied seine helle Freude haben.
Tot Oder Lebendig (Titeltrack!) ist der Zweite Track in Reihe, bei dem Alles stimmt.
Savas markiert mit geschickten Reimen und seinem unverwechselbaren Flow sein Revier und zeigt den ganzen Opfern da Draussen, dass er der Beste ist, ob Tot oder Lebendig…
Wie auch auf Der beste Tag meines Lebens gibt es einen Dede Skit, der aus unverständlichem Türkischen gelaber besteht.
Naja, wers braucht…
Krank braucht man auf jeden Fall.
Der „sozialkritische“ Text wirkt weder peinlich noch belehrend, der Beat ist angenehm ruhig und gleichzeitig voller dröhnender Bässe.
Allgemein hat sich Melbeatz merklich weiterentwickelt.
Die Optik Hausproduzentin liefert einige großartige und innovativ arrangierte Beats ab.
Der letzte Track – Melodie – ist ebenfalls gut.
Moe Mitchell nervt auch nicht nur halb so viel wie noch bei Essah und der gechillte Beat umfasst Savas Rhymes perfekt.
Was kann man also abschließend über diese lange ersehnte Platte sagen?
Obwohl auf Tot Oder Lebendig einige sehr gute Tracks sind, wird man beim Durchhören den Eindruck nicht los, dass das Album teilweise etwas halbgar ist.
Es gibt zwar keinen wirklich schlechten Track, aber viele „verpasste Chancen“ (Auch wenn diese immer noch bedeutend besser sind als das Meiste, das der Deutscher Rap in Letzter Zeit zu bieten hatte) .
Meiner Meinung nach hätte Tot Oder Lebendig noch besser werden können.
Die Highlights des Albums beweisen das.
Trotzdem ist es ein gutes Album und verdient sich redliche
4 von 5 Toastern






Nach 7 Tagen – Ausgeflittert
by Pfirsich
„Verrückt nach Mary“. Wenn man heutzutage den Titel dieses Comedy-Klassikers der Farrelly Brüder in den Mund nimmt, dann klingen Erinnerungen an den Spaß und die Lachkrämpfe, die unzertrennbar mit dem Film verbunden sind, mit. Und mit „Nach 7 Tagen – Ausgeflittert“ bringen die Farrellys den nächsten Genrekönig. Oder?
Die Handlung:
Eddie (Ben Stiller) ist genervt. Nach der unglaublichen Demütung, bei der Hochzeit seiner Ex mit seinem besten Freund als Gast teilzunehmen (und das auch noch am Valentinstag), wird er ununterbrochen von seinem Vater Doc (Jerry Stiller) bedrängt, der ihn auch unbedingt verheiratet sehen will. Da lernt Eddie die attraktive Lila (Malin Akerman) kennen und die beiden verlieben sich sofort ineinander. Doch die „Umweltforscherin“ wir zu einem zweijährigen Einsatz nach Rotterdam gerufen – nur durch eine Heirat könnte sie dem entkommen. Kurz entschlossen macht Eddie ihr also einen Antrag und die Beiden heiraten.
Doch schon auf der Fahrt ins Flitterwochenparadies in Mexiko merkt Eddie: Lila ist überhaupt nicht sein Typ. Sie hat Schulden, ist gerade auf Entzug von ihren Drogenproblemen und keine „Umweltforscherin“ sondern eine freiwillige Helferin ohne Einkommen, nebenbei dann auch noch eine totale Zicke. Und dann lernt er auch noch die schöne Miranda (Michelle Monaghan) kennen und ist sich sicher: Das ist die Liebe seines Lebens. Nun gilt es also sich möglichst schnell von Lila zu trennen und der neuen Flamme überhaupt erst einmal von seiner Heirat zu erzählen, doch das gestaltet sich schwerer als es aussieht…
Die Schauspieler:
Nun, was gibt es an der Schauspielfront zu berichten? Ben Stiller spielt mal wieder seine Rolle als symphatischer, leicht trotteliger Loser der immer unschuldigerweise in Probleme gerät, aber den ganzen Film ein absoluter Symphatieträger bleibt. Ob mans glaubt oder nicht, die Rolle hat er mittleweile perfekt drauf. Man könnte sich jetzt fragen ob er jemals etwas anderes gespielt hat, aber das ist eine andere Frage. Erwähnenswert ist weiterhin Malin Akerman die als anfangs perfekte Blondine, die sich zur furchtbaren Schreckschraube entwickelt. Interessant ist der Kniff der Farrellys, ihrer Rolle „Lila“ einen furchtbaren Sonnenbrand zu verpassen, so wollte man sie wohl entstellen und dadurch als Sympathieträgerin eliminieren, damit der Zuschauer sich nicht die moralische Frage stellt ob Eddie nicht ein ziemlich blöder Hund ist, wenn er gleich wegen der Erstbesten in den Flitterwochen seine Frau verlässt…
Der heimliche Star des Films (meiner Meinung nach) ist allerdings Jerry Stiller, der Mann der schon mit seiner Rolle als schrulliger Vater „Arthur“ in der Serie „King of Queens“ die Lacher stets auf seiner Seite wissen konnte. Er spielt perfekt die Rolle des schrulligen pseudo-junggebliebenen alten Vaters von Eddie, der noch immer sein Leben in Las Vegas mit diversen vollbusigen Damen genießt.
Kritik:
So, ich habe mal meine Lacher in dem Film gezählt, ich bin insgesamt auf 6 gekommen. 6 Lacher nur in einem fast zweistündigen Film. Den Rest plätschert die Handlung einfach so vorbei, ein paar mal schmunzeln vielleicht, aber nicht mehr. War „Verrückt nach Mary“ noch eine klasse Komödie in der es um Liebe ging, ist „Nach 7 Tagen – Ausgeflittert“ einfach eine durchschnittliche Romantikkomödie.
Dabei ist die Idee doch Klasse, die Handlung hebt sich eigentlich erfrischend vom Rest des überfüllten Komödienmarktes ab: Die Charaktere sind sympathisch und mit Ben Stiller als sympathischen, liebenswerten Trottel hat man schon in „Verrückt nach Mary“ bewiesen, dass man kaum etwas falsch machen kann. Man kann auch nicht wirklich behaupten der Film bräuchte lange bis es mal losgeht. Die Handlung wird schnell vorangetrieben und fast jede Minute wird sinnvoll genutzt. Trotzdem fehlt diesem Film etwas Entscheidendes, etwas was „Verrückt nach Mary“ einfach hatte: Die Lacher. Ich meine, sie haben doch bewiesen, dass sie wirklich erstklassige Komödien machen können, warum konnten sie nicht diese Erfahrung nutzen um auch hier ein Lachfeuerwerk losgehen zu lassen? Nun, ich vermute der „Blödelklamauk“ mit dem die Farrellys in der Vergangenheit niveaulose, aber herrlich komische Filme verzierten, ist ihnen zu – naja – niveaulos geworden. Den Großteil des Films finde ich häufig Szenen, die für Blödeleinlagen prädestiniert wären, aber nicht genutzt werden. Der Rest der „Lacher“ ist teilweise so derart neben allem guten Geschmack, dass sogar ich Probleme habe darüber zu lachen. Aber nicht, weil es unter meiner persönlichen Niveaugrenze liegen würde, oh nein, die gibt es nicht. Diese „Lacher“ sind unter allem guten Geschmack – aber der Witz, die Pointe wurde vergessen, außerdem wirken sie einfach deplatziert.
Fazit:
„Nach 7 Tagen – Ausgeflittert“ ist kein schlechter Film – die Handlung plätschert angenehm vor sich hin, am Schluss gibt es eine wirklich gute Abschlusspointe und man sieht Eva Langoria dabei im Bikini – aber es ist einfach kein guter Film.
2 von 5 Toastern





Hallo Leute,
Ihr habt euch sicher schon gefragt warum wir euch diese Woche keine Updates gebracht haben. Nun, die Antwort ist relativ simpel:
Wir schreiben am Montag Englisch- und am Mittwoch Geschichtsklausur, also in unseren beiden Leistungskursfächern. Daher haben wir diese Woche leider kaum Zeit gefunden für ein neues Update. Aber natürlich werden wir am Mittwoch Nachmittag sofort wieder damit anfangen, über neue Beiträge nachzudenken
Bis Mittwoch,
Pfirsich und Kastenbrot



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