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So, hier eine kleine Linksammlung, damit ihr wisst was neu dazugekommen ist im Verlaufe des großen 10000er Updates ;-) :

- Der Comic
- Die Kritik zu dem Film „Postal“
- Der kleine Rückblick

Das dürfte doch fürs erste genug sein ;-) ,
Pfirsich und Kastenbrot

Hier ein kleiner Rückblick auf alle Kritiken die wir bisher verfasst haben:

Musikkritiken:

Fat Joe: Me, Myself & I : 5 von 5 Toastern
GANGSTA, Bitch!

Gnarls Barkley: St. Elsewhere : 4 von 5 Toastern
Anders, aber gut

P. Diddy: Press Play : 2,5 von 5 Toastern
08/15

Pharrell Williams: In My Mind : 3 von 5 Toastern
Gut gemeint, aber…

Prinz Pi: Zeitlos : 3 von 5 Toastern
Unnötiger Lückenfüller

Kanye West: Graduation : 6 von 5 Toastern
Gottes Wort

50Cent – Curtis : 4 von 5 Toastern
Altbewährte Ghettomukke

will.i.am – Songs About Girls : 4 von 5 Toastern
Erfrischend neu

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Filmkritiken:

James Bond: Casino Royale : 3,5 von 5 Toastern
Guter Agententhriller, aber leider kein echter Bond

Children of Men : 4 von 5 Toastern
Aufregend neu, leider auch manchmal nicht ganz so aufregend öde

Beerfest : 5 von 5 Toastern
Grandiose Satire in Bier, um Bier und um Bier herum

28 Weeks Later: 3,5 von 5 Toastern
Passabler Zombieschnetzler, ganz nach der alten Schule.

Quentin Tarantino’s: Death Proof : 4,5 von 5 Toastern
Großartiger Tarantino, aber nichts für Freunde der klassischen „Spannung“

Chuck & Larry – Wie Feuer und Flamme : 5 von 5 Toastern
Grandiose Komödie, das Beste was das Genre in den letzten Jahren präsentiert hat

Robert Rodriguez’ Planet Terror : 3,5 von 5 Toastern
Guter „Back to the Roots“ Zombiemovie mit ein paar Längen

Resident Evil: Extinction : 2,5 von 5 Toastern
Grausame Ausschlachtung der Spielelizenz

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Außerdem noch ein kleiner Ausflug ins Statistische:
- Insgesamt haben wir 16 Kritiken geschrieben
- Insgesamt haben wir 21 Comics verfasst
- Insgesamt hatten wir 10 000 Besucher
- Durchschnittlich hat Kastenbrot 3,6 Toaster vergeben
- Durchschnittlich hat Pfirsich 3,9 Toaster vergeben
- Insgesamt haben wir 0,00€ mit diesem Blog verdient
- Insgesamt haben wir 96 Comments bekommen
- das macht 0,096 Comments pro Besucher
- Insgesamt haben wir 100% Schweiß und Arbeit, die sonst in die Schule geflossen wären, in diesen Blog investiert
- Insgesamt hatten wir durch diesen Blog genau 0 Frauen mehr als zuvor
- Insgesamt 123200 Punkte hat Kastenbrot beim Weihnachtshasen-hüpf-spiel geschafft
- Insgesamt 27030 Punkte hat Pfirsich beim Weihnachtshasen-hüpf-spiel geschafft
- Wahrscheinlich 200 Jahre wird es den Linksabbiegerblog noch geben

Postal
Niveau ist keine Hautcreme…
by Pfirsich

Bei „Postal“ gibt es gleich zwei Sachen zu feiern:
1.) Einen neuen absoluten Tiefpunkt an niveaulosen Scherzen und, was mich viel mehr verwundert
2.) Es ist die erste akzeptable Videospielverfilmung von Uwe Boll.

Ich meine: Die bisher von Herrn Boll profuzierten Filme sind (meiner Meinung nach) gelinde gesagt absoluter Müll. Meines Wissens stehen alle seine Viedospielverfilmungen unter den „Top100 Worst Movies Ever Made“ bei der IMDb, und da gehören sie auch definitiv hin. Doch dieser Film hatte gerade für mich als (zugegebenermaßen schwer erkennbarem) Fan von niveaufreiem Humor und Postal² einen Lacher nach dem anderen zu bieten.
Doch die Werte Leserschaft sei gewarnt: Wer auch nur ein kleines bisschen Anspruch auf Niveau oder Respekt vor Minderheiten/Religionen/Kindern/Tieren/allem was je von Gottes schöner Hand geschaffen wurde hat, der sollte diesen von vielen Kinos garnicht erst ins Programm genommenen Film tunlichst meiden. Doch all jenen, denen kein Witz zu Schade und keine Gürtellinie zu tief sein kann, denen sei dieser Film nur wärmstens empfohlen.

Die Story:
Der „Postal Dude“ hats echt nicht leicht: Ein fette Frau, die daheim herumlungert und sich von allem besteigen lässt was,nun ja, eben die nötigen Vorrichtungen besitzt, keinen Job und ein Leben im heruntergekommenen Trailerpark von Paradise City.
Doch da kommt sein Onkel Dave, seines Zeichens Führer einer Sekte, die er nutzt um arme unschuldige vollbusige Frauen sexuell auszubeuten, mit einem möglichen Ausweg zu ihm:
Da er immense Steuerschulden hat will er 4000 von einem gesunkenen Frachter geborgene Puppen des beliebten Serienstars „Krotchy“ stehlen, um durch den Internetverkauf seine Schulden zu bezahlen. Also schmieden der Postal Dude und Onkel Dave einen Plan um die Puppen bei ihrer Enthüllung im „Little Germany Vergnügungspark“ zu stehlen. Doch das Ganze wird zu einem Desaster als auch noch Al Quaida auftaucht, die ebenfalls hinter den Puppen her sind…

Die Schauspieler:
Erstaunlicherweise hat Uwe Boll mit Zack Ward einen Schauspieler verpflichten können, der dem „Postal Dude“ tatsächlich relativ ähnlich sieht. Ansonsten bringen auch die restlichen Schauspieler durchweg gute Leistungen, erwähnenswert ist noch Brant Mendenhall, der seinem Charakter George W. Bush wirklich zum verwechseln ähnlich sieht. Lediglich Uwe Boll, der als Vergnügunsparkchef und Filmemacher „Uwe Boll“ auftaucht, wirkt an manchen Stellen irgendwie gekünstelt. Außerdem bekommen wir lustigerweise noch Ralf Moeller in einer Nebenrolle zu sehen.

Kritik:
Falls einem irgendetwas zu heilig ist um darüber Scherze zu machen, dann sollte man diesen Film eindeutig meiden. Hier werden arme hilflose Kinder erschossen, Behinderte als Bettelmaschienen benutzt und Katzen müssen als Schalldämpfer herhalten. Wer allerdings den abgedrehten, menschenverachtenden Humor von Postal² zu schätzen wusste, der wird auch hier seine wahre Freude haben. Nach einem eher schwerem Anfang mit wenigen guten Gags entbrennt, wenn ich das mal so sagen darf, gegen Ende des Films ein wahres Feuerwerk der guten Laune.
Als Postal²-Fan begegnen mir dabei auch bekannte Charaktere: Die Krotchy-Dolls, der Postal Dude und natürlich sein Liebenswerter Hund Champ. Meiner Meinung nach hätte man allerdings durchaus noch mehr „Aha-Momente“ einbauen können: Etwa durch die Verwendung bekannter Schauplätze, die auch genau so im Spiel vorkommen.
Der Film beginnt urkomisch, hat dann ein paar Längen, endet aber glücklicherweise wieder urkomisch.

Fazit:
Einer der ungewöhnlichsten Filme der letzten Jahre, Postal² Fans lege ich den Film wirklich ans Herz, den muss man einfach sehen. Alle anderen, die mal auf niveaulosen Blödsinn und aberwitzigen Humor aus sind, sollten sich auch nicht scheuen den Film zu sehen, wenn er denn in einem Kino in ihrer Nähe läuft.

ACHTUNG: Ich habe mir vorgenommen ab jetzt härter zu bewerten, also wundert euch nicht wenn Filme etwas schlechter wegkommen.

3,5 von 5 Toastern
Insgesamt ein wirklich lustiger Film, aber die teilweise etwas Öden Längen verwehren ihm die 4 Toaster, die ein wirklich guter und sehenswerter Film von mir bekommen hätte. Der Film liegt also zwischen dem guten Mittelfeld und einem wirklich sehenswertem Film.

So, hier eine Zusammenarbeit von uns beiden, diesen Comic haben wir wohl am Längsten von allen geplant und er is (unserer Meinung nach) auch einer der besten. Logischerweise da wir darin vorkommen ;-)

Kommissar Kugel un der Sex mit betrunkenen Eichhörnchen
by Pfirsich und Kastenbrot
10000fertig

So, Leute – es ist geschafft!
Keiner hat daran geglaubt, aber wir haben es ALLEN gezeigt!

Heute hatte der Linksabbiegerblog seinen 10 000sten Zugriff!
WUHU!
Wir möchten vor allem Gott, unseren Müttern, der Musik- und Filmindustrie danken und auf keinen Fall den Fans, die uns so zahlreich mit all ihrer… naja… lassen wir das…

Auf weitere 10 000 Besucher ! ! !

eure Lieblingsblogger,

Kastenbrot und Pfirsich

So,

Bevor wir vorraussichtlich morgen die 10000 knacken und unser großes Update bringen, mal einige Infos zum jetzt fertigen Inhalt (vielleicht kommt ja noch was dazu ;-) ):

- Eine Filmkritik
- Ein Comic (der längste den wir je gemacht haben): Kommissar Kugel und der Sex mit betrunkenen Eichhörnchen
- Ein kleiner Rückblick über die Geschichte des Blogs

Bis dann,
Pfirsich und Kastenbrot

hjhjhjhj
Ein Spaß für Jung und Alt
(by Kastenbrot)

Die 80er…
Das sind geschmacklose Klamotten in Neonfarben, Kalter Krieg und diese Plastik-Zauberwürfel (Rubik’s Cube) die man 10 000 mal versucht zu lösen und dann nach 20 Minuten entnervt wieder in die Ecke schmeisst.
Reichlich unspektakulär.
Das dachte ich … bis Jetzt!

Dass es auch gutes aus diesem Jahrzehnt gibt, beweist der 80’s Flashback.
In der Tradition von beispielsweise Rap City Berlin, versammelt sich mit das Beste, was der deutsche HipHop zu bieten hat auf diesem Album.
Samy Deluxe, Jan Delay, Dendemann, Afrob oder Nico Suave sind nur ein paar der insgesammt 20 Artists, die sich auf 80’s Flashback die Ehre geben.

Das wird bereits im Intro deutlich, wenn der ehemalige Tagesschau-Sprecher Wilhelm Wieben in nachrichtentypischer Manier die folgenden Nummern ankündigt.

Bedauerlicherweise beginnt 80’s Flashback nicht gerade mit einem Feuerwerk.
Das Blech 2007(benannt nach dem Klassiker Das Blech von Spliff) ist ein typischer Das Bo-Song. Mittelmaß eben.
Darüber kann auch das großartige sample nicht hinwegtäuschen.

Bin Da Da von Herrn Baus of the Nauf gefällt mir da schon bedeutend besser. Samy Deluxe, verdammt! Muss ich mehr sagen? Also…

Bereits der Dritte Track – Strum & Drang – von Jan Delay & Dendemann ist mein persönlicher Lieblingstrack.
Die Neuinterpretation von Tears for Fears’ Shout ist energiegeladen, gut produziert und textlich stimmig.

Dann kommt die Zweite (aber, so viel sei hier schon mal gesagt auch letzte) Enttäuschung:
Hot Hot Hot.
Diese Eigenproduktion (der einzige Song auf dem Album ohne 80er-Sample) von Dieter Dalls & Miss Marx ist beattechnisch wie lyrisch einfach nur billig und wirkt auf einem 80er-Jahre Konzeptalbum(!) vollkommen deplatziert.

Der zeitlose LL Cool J smasher I need Love (hier „Ich brauch Schlaf“) gefällt mir sogar von Sido.
Im gegensatz zu gewöhnlichen Aggro-releases beweist das Super Intelligente Drogen Opfer nicht zum ersten mal, dass er(oder es) rappen kann.
Meiner Meinung ein vergeudetes Talent.

Dass das Sample, das dem nun folgenden Flashback zu Grunde liegt, A-Ha’s Take On Me ist, lässt sich nur mit sehr viel Fantasie erkennen.
So oder so ist Flashback ein partytauglicher Track und noch viel wichtiger, ein Lebenszeichen!
Seit 2005 gab es kein Afrob release mehr und die vereinzelten Gastauftritte auf dem JUICE-Sampler waren meist nicht gerade welthistorisch unverzichtbare Machwerke.

Der siebte Track – Eisbär – verwirrt mich anfangs.
Harris & H.P. BaxxterH.P. Baxxter? Scooter?
Das mag den einen oder anderen HipHop fan zwar abschrecken, aber erstaunlicherweise passt das scooter-typische geschrei ausgezeichnet auf den synthie-beat.

Kokain (von Denyo & Rocko Schamoni) ist zwar vergleichsweise schlicht produziert, sorgt aber mit seinem runden Flow für gute Laune.
Nicht zu vergessen, dass der Anti-Drogen Text den pädagogischen Auftrag der Entertainmentindustrie voll erfüllt!!

Als nächstes sind Snaga & Pillath an der Reihe.
Bereits nach 5 Sekunden von Bis Es Knallt hört man das Original deutlich herraus( Colors von Ice-T ).
Snaga & Pillath typisch ist der Text hart, direkt, aber auch ironisch und witzig. Definitiv einer der Besten Tracks des Albums!

Habe ich eben noch über Das Bo geschimpft? Schnee von gestern!
Wir Wolln Euch Antörn ist mit der von Petone gesungenen Hook und dem unverwechselbaren Sample von Vamos A La Playa( Oh, oh oh oh oh ! ) ein absolutes Highlight!

Oh Mein Gott von Illo & Emory ist schön produziert( Sample: Straight Up von Paula Abdu ), textlich aber extremst flach.
Die beiden stehen auf Frauen “ … In allen Farben und Formen … „. Wahnsinn!

Wir Rolln bietet schon wieder einen genre-untypischen Featuregast.
H-Blockx-Frontmann Henning Wehland schreit nicht nur die Introlines sondern auch den Refrain ausgezeichnet.
Zusammen mit den konstant guten Rhymes von Nico Suave ergibt das einen hervorragenden HipHop Track, der um Welten besser klingt als das Original Fade To Grey von Visage.

Der Letzte Track auf unserem musikalischen Trip in die Vergangenheit ist Bleib Bei Mir.
Emory, Illo und Samy Deluxe liefern sich hier einen verbalen Schlagabtausch um eine imaginäre Frau.
Das ist thematisch zwar auch nichts neues, führt aber zu einigen Reimen die zu einem dreckigen Grinsen verleiten.
“ … du bist der Fahrer und ich bin der Rapstar, Fährst mich durch die Gegend während ich hinten Sex hab“
„Cool man, das heißt ich hab in zwei Minuten Feierabend, Doch is nich so schlimm, Sam, denn ich werds nich weitersagen … „

Großartig!

Die verschiedenen Künstler auf 80’s Flashback schaffen es zum größten teil, aus altbekannten( teils aber auch altbackenen ) Klassikern, neue Klassiker zu schaffen. Dass es dabei das ein oder andere schwarze Schaf gibt, scheint wohl unvermeidlich zu sein.
Alles in allem geht das gewagte Konzept aber reibungslos auf.
Deshalb vergebe ich für diese musikalische Zeitreise:

4,5 von 5 Toastern

Ich präsentiere voller Stolz ein weiteres Juwel der modernen Comic-Kunst:
Rocki, die langhaarige Musikrichtung!

So Leute,

In letzter Zeit konnten wir nicht mehr so viel machen, da wir gerade das große Update zum 10 000sten Besucher vorbereiten. Außerdem sind keine wirklich guten Filme in die Kinos gekommen, wenn ihr dennoch einen kennt, den ihr kritisiert haben möchtet, dann schreibts einfach in die Comments!
Wir werden versuchen vor unserem Update noch einmal einen Comic zu machen, aber da es nur noch 200 Besucher dauert, können wir da nichts versprechen.

Bis bald,
Pfirsich und Kastenbrot


Wüste Adaption des Kultspiels
by Pfirsich

Als Fan des erstklassigen ersten Teils und des ordentlichen zweiten, musste ich mir natürlich auch den dritten Teil der Videospieladaption rund um die schöne Alice ansehen. Ich war dem ganzen schon etwas kritisch gegenüber eingestellt, da dieses Endzeitszenario mir nicht wirklich zusagte. Leider sollte ich mit meinen schlimmen Vorahnungen recht behalten. Was bei diesem Versuch Alice zum warscheinlich letzten Mal auferstehen zu lassen und den Zuschauer an die Kinokassen zu locken schiefging, lest ihr hier.

Handlung:
Der T-Virus, der alle ihm ausgesetzten Menschen in hirnlose menschenfressende Zombies verwandelt, hat mittlerweile die ganze Welt erorbert und rund 90% der Menschheit ausgelöscht. Auch die gesamte Vegetation des Planeten wurde (warum auch immer) ausgelöscht und hat einer riesigen Wüste nachgegeben die mit fortschreitender Verwahrlosung die Städte unter sich begräbt.
5 Jahre nach den Zwischenfällen in Raccoon City streift Alice durch die riesige Wüste Nordamerika, während die Umbrella Corporation in einer unterirdischen Anlage versucht Alice-Klone mit ähnlichen telekinetischen Fähigkeiten wie denen des Originals zu zeugen.
Währenddessen reist ein Überlebendenkonvoi in Begleitung der uns schon aus dem zweiten Teil bekannten Kämpfer Carlos und L.J. durchs Land, immer auf der Suche nach neuen Nahrungsmitteln und Benzin. Als Alice mit einem von ihr gefundenen Tagebuch zum Konvoi stößt und ihnen Hoffnung auf eine seuchenfreie Zukunft in Alaska machen kann, machen sich alle zusammen auf den Weg nach Las Vegas um ein letztes mal vor der großen Reise aufzutanken.
Doch der finstere Chefgenetiker der Umbrella Corporation, Dr. Isaacs, hat schon längst wieder ein Auge auf Alice geworfen und eine Falle in der „Stadt die niemals schläft“ aufgestellt…

Schauspieler:
Bis auf Milla Jovovich in ihrer Rolle als Alice wurden durchweg namenlose Schasupieler verpflichtet, die eine für einen Horrorfilm durchschnittliche Leistung bringen. Was mich allerdings wundert ist das nur heiße junge Schönheiten zum Überlebendenkonvoi gehören. Mädchen, ältere oder etwas korpulentere Frauen sieht man nicht. Naja, irgendwas schönes hat diese Zukunft dann doch, denn wenn ich „heiße junge Schönheiten“ sagen, dann seid euch sicher dass ich das auch so meine. ;-)

Kritik:
Das Szenario ist leider kein bisschen „Resident Evil“-like mehr: Die Wüste bei Tag ist ein sehr krasser Kontrast zum düsteren Raccoon City und der geheimen Anlage aus Teil 1 und 2, in denen Licht noch Mangelware war. Allgemein kommt mir der Film ein bisschen zu sehr wie MadMax mit Zombies und einer Frau in der Hauptrolle vor. Denn auch die Tendenz zu mehr Action und weniger Schockmomenten, die sich schon im zweiten Teil abzeichnete, wurde in „Extinction“ fortgesetzt. Erschrecken wurde dabei allerdings ganz weggelassen, zu Gunsten stupider und relativ langweiliger und vorauszusehender Zombiegemetzel. Auch wer eine verzweigte und halbwegs mitreißende Geschichte sucht, wird maßlos enttäuscht.
Außerdem ist es schon fast erstaunlich wie kalt einen die kleinen Liebesgeschichten und die Schicksale der Charaktere lassen. Manchmal denkt man schon fast „Jetzt verreck halt endlich damit wir weitermachen können!“ Auch wer Spannung erwartet und „Die wunderbare Welt der Amelié“ nicht gerade als spannungsgeladenen Actionthriller sieht, wird den Kinosaal nicht glücklich verlassen: Der Endkampf ist lächerlich und langweilig. Die Geschichte rund um Dr. Isaacs, der sich gegen die Umbrella Corporation stellt und seine eigene Privatarmee aufstellen will? Belanglos. Das Schicksal des Konvois wird garnicht erst aufgelöst, da Alice abspringt um die böse Umbrella Corporation zu verkloppen.
Was gibt es positives zu diesem Film zu sagen? Mein Gott, ganz nett wenn man ganz dringend wissen will wie die Geschichte rund um Alice weitergeht, ansonsten trocken wie die Wüste in der der Film spielt.

Fazit:

Enttäuschende Fortsetzung des recht gelungenen zweiten Teils, wenn grad nichts anderes im Kino kommt kann man sich den Film aber antun. Als Mann kann man wenigstends die überlebenden hübschen Amazonen anschauen.

2,5 von 5 Toastern