Und wieder haben wir eine Premiumkritik für euch!
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28 Weeks Later
Und ich warte immernoch…
by Pfirsich

… und zwar auf ein vernünftiges Ende oder zumindest darauf, dass dieser Film endlich etwas aus dem macht, was in der Story stecken würde.
Donnerstag Nachmittag, Schulferien. Ich spute mich, denn ich bin wiedermal 15 Minuten zu spät, rutsche aber glücklicherweise noch in die Werbung von dem von mir heiss ersehnten 28 Weeks Later, DEM Sequel zu 28 Days Later! Und der war schließlich der besten Zombiefilm der letzten Jahre, trotz einer schwächeren zweiten Hälfte.
Ich kauere mich also auf meinen Sitz und das Spektakel beginnt.

Die Story:
Ein Landhaus. Eine bunt gewürfelte Gruppe Überlebender isst. Es klopft. Ein kleiner Junge. Die Überlebenden öffnen die Tür, man sieht es pratisch kommen – mit dem kleinen Überlebenden stürmen dutzende Zombies das Haus – Panik verbreitet sich. Der Einzige Überlbende, Don, muss seine Frau zurücklassen und düst mit einem Motorboot davon.
Szenenwechsel – 28 Wochen sind seit dem Zwischenfall vergangen. Der Rage Virus wurde ausgerottet und die letzten Infizierten sind verhungert. Andy und Tammy, die Kinder von Don werden wieder nach Großbritannien geflogen, dass mittlerweile unter militärischer Kontrolle steht. Nun ja, und natürlich sind Andy und Tammy die Helden des Films. Ich weiß nicht ob ich es schonmal erwähnt habe, aber ich HASSE Filme in denen Kinder die Helden sind.
Was passiert? Natürlich bricht die Seuche wieder aus. Wie, das will ich natürlich nicht verraten. Nur so viel sei gesagt: Das Militär schießt natürlich auf alle, aber ein heldenhafter Scharfschütze nimmt sich natürlich der Kinder an und die drei versuchen in Begleitung einer Ärztin zu fliehen, weil Andy selbstverständlich DEN Antikörper für den Virus in sich trägt. Wie das ganze endet verrat ich natürlich nicht..

Schauspieler:

Da fast durchweg NoNames im Filmbusiness als Schauspieler besetzt wurden, fällt die Schauspielerische Leistung natürlich nicht Oscarreif aus, trotz Robert Carlyle als prominentem Zugpferd, der in seiner Rolle als Don durchweg überzeugt.

Kritik:
Die Story beginnt logisch wird aber mit zunehmender Minutenzahl immer blödsinniger, also Hirn abschalten! Mir persönlich gefällt es nicht, dass ständig mühsam eingeführte Charaktere viel zu früh sterben, in denen ich noch Potenzial gesehen hätte. Man hätte so viel mehr aus dem Film machen können! Aber sobald sich das Militär gegen die Bevölkerung wendet, ist dieser Film nichts mehr für Freunde des logischen Handelns.


FAZIT:
Ein Film für Zombieliebhaber! Wer den Ersten Teil gesehen hat, der kann eigentlich durchaus reingehen. Hirn abschalten und genießen! Wer das nicht kann sollte sich allerdings zweimal überlegen ob er den Film anschaut…

3,5 von 5 Toastern