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So Leute,
Ich habe Links in der Leiste jetzt noch ein „Neueste Kommentare“-Widget eingebaut, das euch (logischerweise) immer die neuesten Kommentare anzeigt ![]()
Ich hoffe ihr findet das nicht zu voll, aber meiner Meinung nach ist das ein sehr sinnvoller Zusatz
Euer
Pfirsich
Sooo…
wiedermal ein süperb „lustiger“ und politisch aufrüttelnder Comic, von MIR !
viel Spaß,
Kastenbrot

So Leute, wir haben einen vollen Plan für die nächsten Wochen:
Die gerade erschienene Kritik zu „Chuck & Larry“ wird nächste Woche durch eine Kritik von „Resident Evil: Extinction“ ergänzt, der neue Comic von Kastenbrot kommt noch heute Abend und außerdem wird es eine Kritik zum neuen Album der Foo Fighters geben. Ich selbst werde mich natürlich auch wieder an einen Comic wagen, außerdem denken wir über einen Fernsehwochenplaner und eine Aufstellung der Serien, die jeder von uns so in der Woche anschaut, nach. Bitte schreibt uns doch in den Comments, was ihr darüber denkt und ob ihr das überhaupt wollt.
Bis Später,
Pfirsich

Mitten ins Schwarze!
by Pfirsich
Mal wieder die Vorgeschichte: Ich, ein Kinogutschein und natürlich kein Film den ich anschauen kann. Noch (Samstag, ich komme!) zu jung für „Resident Evil: Extinction“ und zu alt für „Kreuzzug in Jeans“. Der letzte Ausweg den mir der Kinoplan bietet: „Chuck & Larry“.
Erster Minuspunkt: Eine Schwulenkomödie, schonmal nichts was man sich als Vertreter des Männlichen Geschlechts einfach so anschauen kann, ohne selber für jemanden „Vom anderen Ufer“ gehalten zu werden. Zweiter Minuspunkt: Adam Sandler. Ich kann Adam Sandler nicht leiden. Erster Pluspunkt: Kevin James alias Doug Heffernan aus King of Queens! Der Mann der uns unendliche Stunden an Lachern gebracht und den Vorabend entscheidend versüßt hat. Naja: Vielleicht muss ich mir ja doch noch den Ar*** ablachen.
Die Story:
Die beiden Feuerwehrmänner Chuck & Larry sind die besten Freunde. Der Erste ist „Mr. Februar“ des Feuerwehrmannkalenders und Frauenschwarm schlechthin der einfach jede rumkriegt, Letzterer mittlerweile leider verwitweter aber fürsorgender Vater von zwei Kindern.
Doch da Larry (Kevin James) es versäumt hat seine Lebensversicherung von seiner Frau auf seine Kinder zu übertragen und das nur ein Jahr lang ab dem Tod seiner Frau möglich gewesen wäre, muss er sich etwas anderes einfallen lassen um seine Kinder im Fall der Fälle abzusichern. Daher bittet er Chuck (Adam Sandler) eine „häusliche Lebensgemeinschaft“ mit ihm einzugehen, da der ihm immernoch einen Gefallen schuldig ist und seine Kinder dann über Chuck abgesichert wären. Doch ihn dazu zu überreden wird das leichteste zu lösende Problem sein, das Larry bevorsteht, denn schon hat sie der übereifrige Beamte Clint Fitzer (Steve Buscemi) aufs Korn genommen, der ihnen den Betrug nachweisen will.
Auf ihrem steinigen Weg suchen sie Rat bei der (extrem attraktiven) Anwältin Alex (Jessica Biel), was Chucks „Homosexualität“ gehörig auf die Probe stellt, da die zwei keinem etwas von der Betrügerei erzählen dürfen, sonst wären die sofort als Mittäter dran. Der einzige der das Ganze sofort durchschaut ist ihr Captain bei der Feuerwehrwache (Dan Akroyd), der Rest ihrer Kollegen distanziert sich immer mehr von ihnen und nur der mysteriöse Duncan (Ving Rhames) steht noch auf ihrer Seite (aus Gründen, die ich natürlich noch nicht verrate
).
Die Darsteller:
Was soll ich sagen? Ving Rhames, Steve Buscemi, Kevin James, etc.! Praktisch nur bekannte Hollywoodgrößen sind hier vertreten und bieten eine durchweg gute Leistung. Hervorgehoben sei hier für alle männlichen Leser besonders Jessica Biel, die ihre „Vorzüge“ in derein oder anderen Szene sehr deutlich zeigt. Herrlich.
Kritik:
Es ist wie es ist: Dieser Film ist urkomisch. Und er hat einfach alles! Am Anfang sehen wir zum Beispiel Chuck’s Gespielinnen in Strapsen (In der Hinsicht wird in dem Film einiges geboten) und der Humor des Films ist köstlich.
So zum Beispiel ein Dialog zwischen Chuck und Larry als sie sich in Kanada trauen wollen:
Chuck: „Ich möchte eine jüdische Trauung, ich möchte meine Mutter nicht enttäuschen, denn ich bin Jude!“
Larry: „Na und? Ich bin kein Jude und möchte Mel Gibson nicht enttäuschen!“
Alles stimmt an diesem Film. Ob es Larry’s offensichtlich nicht 100% heterosexueller Junge ist, Alex’ schwuler Bruder oder der penetrante Beamte – Jedesmal wieder urkomisch. Und wenn Chuck und Larry dann eine ihrer Ehekrisen haben, dann kann man sich vor Lachen kaum noch im Sitz halten.
Von jungen Frauen in Strapsen bis zu einfach nur saukomischen Dialogen zwischen unseren vermeintlich schwulen Freunden – dieser Film hat alles.
Fazit:
Definitiv eine der besten Komödien der letzten Jahre. Wer nicht totale Probleme mit der Thematik hat, sollte unbedingt reingehen!
5 von 5 Toastern





So Leute,
Wenn die aktuelle Kinoflaute zuende ist, kommen auch von mir wieder Filmkritiken. Und Kastenbrot arbeitet gerade an einem neuen Comic für euch.
Uns würde es sehr interessieren zu welchen Filmen und CD’s ihr Kritiken wollt, bzw. zu welchen Themen Comics.
Also lasst uns einen Comment da!
Bis demnächst,
Pfirsich

und 5 zurück…
(by Kastenbrot)
Uiuiuiuiui!
Curtis = 500.000-600.000
Graduation = 575.000-700.000
So sehen die aktuellen Zahlen der Billboard Verkaufscharts aus. Im Klartext heisst das: Im Rennen um das erfolgreichste HipHop Album des Jahres ist noch alles offen und nichts entschieden.
Letztendlich kann aber auch der Erfolg(ob es nun Kanye’s oder fiddy’s ist) nichts über die gebotene Qualität aussagen.
Führen wir uns also das neueste Werk unseres Lieblings East-Coast Gangsters zu Gemüte!
Curtis ist 50 cent’s 4. Studioalbum. Den ursprünglich geplanten Titel „Before I Self Destruct“ verwarf der New Yorker aus taktischen Gründen allerdings wieder. Denn nach Get Rich or Die Tryin’, The Massacre und Curtis muss Herr Jackson nur noch 2 Alben abliefern um seinen 5-Alben Deal mit Interscope zu erfüllen. Und da eines davon ein ‘Best Of’ wird, will man sich die Selbstzerstörung wohl bis zuletzt aufsparen.
My Gun Go Off bietet einen angemessenen Auftakt und steht mit seinen agressiven Lyrics und den Waffen-samples in der Tradition von Heat und macht klar: fiddy’s Style hat sich nicht im geringsten geändert. Noch immer dominieren harte Bässe und Snares.
Habe ich nicht gerade was von harten Bässen und Snares gesagt? Nischt da!
Man Down bietet zwar inhaltlich null Abwechslung, das locker eingespielte Klavir-Sample ist nichts desto trotz gelungen und harmoniert perfekt mit 50’s Stimme.
I’ll Still Kill ist der erste Höhepunkt auf Curtis. Das Keyboard im Hintergrund ist zwar gewöhnungsbedürftig, schafft aber eine einzigartige Atmosphäre und bringt die Stimme von Featuregast Akon gut zur Geltung. Gepaart mit den Drums hat dieser Track Hit Qualität!
Wie gewonnen so zerronnen…
I Get Money und Come and Go sind primitiv und nervig produziert und gespickt mit Anti-Flow. „Nicht Gut“ möchte man sagen.
So spartanisch diese beiden musikalischen Ergüsse waren, so überproduziert ist Ayo Technology (Feat. Justin Timberlake). Kein Wunder. Steckt doch hinter dem Track kein geringerer als Starproduzent Timbaland. Peinliches Paris Hilton Sex-Tape like Video hin oder her(hab ich das eben geschrieben oder nur gedacht?), guter Track!
Track Nummer 8 ist mein persönliches Lieblingslied auf Curtis.
Follow My Lead (Feat. Robin Thicke) ist angenehm entspannt intoniert und verleitet zu spontanem Kopfnicken.
Allzu hart holt mich Movin On Up (Prod by Jake One) wieder auf den harten Boden der Ghetto Realität zurück(Stichwort ‘harte Bässe’ etc.).
Straight To The Bank bildet in der Beziehung auch keine Ausnahme. Zwar ist hier weitestgehend auf ‘Ghetto’ verzichtet worden, sonderlich einfallsreich sind Texte über die 10 Häuser, 20 Autos und 50 Frauen die man als Rapper so hat aber auch nicht.
„Amusement Park schickt sich an ein zweites Candyshop zu sein…“ wurde teils kritisiert. Ich sehe daran nichts negatives. Schließlich war Candyshop ein Megahit und hat neue Maßstäbe für Pornorap gesetzt.
Was beim Original allerdings noch in witzige Rhymes verpackt wurde(„I got the Magic Stick…“) wirkt bei der Fälschung reichlich plump und ordinär.
Zwei erwähnenswerte Lieder bleiben zu nennen:
Peep Show (Feat. Eminem) und Touch The Sky (Feat. Tony Yayo).
Peep Show ist ein absolutes Negativbeispiel einer Featureauswahl.
Abgesehen von dem fragwürdig laschen Beat, fällt vor allem auf, dass Eminem fiddy in seinem extrem kurz geratenen Part lyrisch und flowtechnisch die Hosen auszieht.
Der letzte Track – Touch The Sky – ist ein echter partysong. Zwar nervt der Gangster Style nach 55:45 Minuten langsam etwas, doch einen guten Abgang bietet Touch The Sky allemal.
Alle nicht erwähnten Tracks (Fully Loaded Clip, Fire, All Of Me und Curtis 187) sind nichts weiter als unnötige und lieblos gemachte Platzfüller.
Um noch einmal zur Frage nach dem Besten HipHop Album des Jahres zurückzukommen:
Curtis ist ein durchschnittliches bis gutes Album, erreicht Graduation aber nicht im Geringsten.
In punkto ‘Härte’, Direktheit und Gangstergehabe macht dem Altmeister des Genres keiner was vor. Sich mit einem solch geringen Ideenreichtum und einer derart durchschnittlichen Umsetzung aber in solch ein Rennen zu schmeissen (und dann auch noch davon auszugehen, eine echte Chance zu haben) ist illusorisch.
Curtis bietet auf Curtis zwar guten Gangsterrap, aber eben nichts besonderes.
Deswegen ‘nur’
4 von 5 Toastern





So, da ist mein neuer Comic. Der Humor is mal wieder absolut unterirdisch ![]()
In 7 Stunden und 30 Minuten fängt für mich die Schule wieder an. Wünscht mir Glück!
Dead Proof – Grammatikalisch falsch
by Pfirsich

So, Zeit für ein kleines Update:
Die Kommentarsituation ist immernoch sehr zufriedenstellend, Super Leute ![]()
Ich hab leider kleine Ahnung wie lange Kastenbrot noch in Berlin bleibt, aber da morgen die Schule wieder anfängt kanns nichtmehr arg lang dauern bis er wieder zurück ist ![]()
Mein neuer Comic nähert sich der Fertigstellung, er ist ca. doppelt so lang wie der Letzte und dürfte heute Abend oder morgen online gehen.
So, das wars fürs Erste.
Euer
Pfirsich
Eigentlich wollte ich heute nichts mehr machen, aber bei einer so hohen Kommentarmoral MUSS man ja praktisch was schreiben! ![]()
Leute die den Film gesehen haben schreiben doch bitte einen kurzen Kommentar darüber, wie sie ihn fanden!

Tödlich gut oder todlangweilig?
(by Pfirsich)
Wie immer zuerst die Vorgeschichte:
„Quentin Tarantino hat einen neuen Film gemacht. DER Quentin Tarantino hat einen neuen Film gemacht! Wahnsinn!“, das war in ungefähr das, was ich das erste mal dachte, als ich von „Death Proof“ hörte.
Und serviert bekam ich dann tatsächlich den ersten Film der mich wirklich zwiegespalten hat.
Die Story:
„Stuntman Mike“, ein durchgeknallter Stuntfahrer, stellt hübschen Mädchen mit herausragendeen Namen wie „Jungle Julia“ nach um sie dann, wenn sie sich mit ihrem Wagen auf der Straße befinden, mit seinem „todsicheren“ Stuntauto in tödliche Crashs zu verwickeln.
Doch er hat natürlich nicht mit ein paar Mädchen gerechnet, die sich wehren…
Die Hintergrundgeschichte:
Quentin Tarantino und Robert Rodriguez versuchten mit ihrem gemeinsamen Werk „Grindhouse“ das Feeling alter amerikanischer Schmuddelkinos aus den 70ern mit eben diesem Namen wiederzuerwecken.
Dabei schaffte Tarantino den Thriller „Death Proof“ und Robert Rodriguez machte sich an den Horrorstreifen „Planet Horror“.
Unser lieber Freund Quentin meinte in einem Interview er habe die „Frauengespräche“ noch nie realistischer hingekriegt, und er sei sehr stolz auf diesen Film.
Die Schauspieler
Bis auf „Klapperschlange“ Kurt Russel als (ausgezeichnet gespieltem) Stuntman Mike und Quentin Tarantino in seiner üblichen Nebenrolle, kam mir nur Rose McGowan aus „Charmed“ bekannt vor. Sonst sind eher unbekannte (aber teilweise sehr hübsche) Schauspielerinnen als gejagtes Kreischorchester gecastet worden.
Die schauspielerische Leistung zu bewerten fällt bei diesem Film schwer, da er ja eigentlich als „Schrottfilm“ konzipiert ist, und die Schauspieler deswegen auch manchmal sehr albern rüberkommen.
Kritik:
Puh, der schwerste Teil dieser Kritik. Also für Thrillerfreunde, das sage ich gleich hier, ist der Film nichts. Bis endlich mal was passiert, vergeht gut und gerne eine Knappe Stunde.
Aber für alle, die wie ich das Beste an Quentin Tarantinos Werken immer diese genial witzigen Gespräche fanden (Ich erinnere an die legendäre Diskussion über einen Madonna-Song am Anfang von „Reservoir Dogs“), ist dieser Film der Himmel auf Erden.
Den ganzen Film über feuert Tarantino ein Feuerwerk an witzigen Dialogen ab, die ihresgleichen suchen. Stellt euch einfach den oben erwähnten „Madonnadialog“ auf zwei Stunden vor. Und im Gegensatz zu den Vielen fand ich davon keine Sekunde langweilig.
Auch der Rest des Films stimmt: Tarantino täuscht Fehler in der Filmrolle vor, benutzt absichtlich total überzogene Charaktere, und macht einfach alles, um das damalige Feeling wieder aufleben zu lassen. Und dabei schafft er es trotzdem noch einen genialen Film abzuliefern. Meine Meinung: Das ist der von Tarantinos Filmen, der am meisten „Tarantino“ ist.
Jeder allerdings, der kein absoluter Fan von Tarantinos Dialogen ist, wird diesen Film langweilig finden. Todlangweilig.
Fazit:
Genialer Film für Tarantino-Fans, aber eben NUR für Tarantino-Fans. Für Leute, die sich nicht an Tarantinos schrilligen Dialogen erfreuen können, maximal einen halben Toaster wert.
4,5 von 5 Toastern





So, Leute: Ich bin stolz auf euch^^
Schön viele Kommentare! Das kann sich nur positiv auf die Comic- und Kritiksituation hier im Blog auswirken ![]()
Einen ganz tollen Comment von sushi möchte ich euch nicht vorenthalten, da der ihn leider irgendwo im Nirvana der uralten Posts gemacht hat
Original HIER:
ihr scheint ja richtig verzweifelt zu sein… bei so viel engagement und ob meines mich plötzlich übermannenden mitleids kann man ja nur kommentieren. auch wenns sich keiner traut zu sagen: diese leute haben euch lieb. und ich auch. und, nicht zu vergessen, eure comics sind klasse
Wir sagen danke an S I E und die Anderen, die hier kräftig kommentiert haben. In Arbeit sind von meiner Seite ein neuer Comic und eine Kritik zu Quentin Tarantino’s: Death Proof. Kastenbrot wird sicher auch sehr erfreut über das ganze sein und auch kräftig an neuem Material für euch arbeiten.
Und zu guter letzt noch ein kleines Interview, das ihr euch anschauen solltet
*KLICKMICH*
Bis denne, euer
Pfirsich

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