
Und es passierte… nichts.
by Pfirsich
M. Night Shyamalan ist meistens ein Garant für gute Unterhaltung. Denn The Sixth Sense, Unbreakable, Signs, The Village: Alle waren sie gute Filme, auch wenn die Qualität stets abnahm.
Doch ist “The Happening” ein ebenso geglückter Streich des Meisters? Wir werden sehen.
Handlung:
Die Handlung ist schnell erzählt. Ein absolut austauschbarer, “ganz gewöhnlicher” Typ, verkörpert von Publikumsmagnet Mark Wahlberg, fährt samt Freundin (mit der er sich etwas zerstritten hat) und Kumpane mit Tochter in einem Zug Richtung irgendwo. Doch plötzlich, wer hätte das gedacht, bringen sich alle Menschen in den Städten um. Kumpane fährt, um seine Frau zu suchen, Tochter bleibt bei Wahlberg samt Freundin. Und natürlich flüchten sie vor der unsichtbaren Macht die das alles verursacht. Was mit unserem Kumpanen passiert, kann sich jeder denken, denn sein Leben ist die einzige Barrikade zwischen dem unglücklichen Ehepaar und der neuen Adoptivtochter, die die Eltern wieder zusammenbringt und sie daran erinnert wie sehr sie sich doch …. blablablablabla.
Schauspieler:
Sie rennen, sie schreien. Das kann jeder, der schonmal volltrunken bei irgendeiner Teenie-Party mitgemacht hat. Achja, am Schluss sterben sie natürlich noch.
Kritik:
Ich schätze, ich konnte es in den ersten beiden Abschnitten schon nicht verbergen: Der Film hat sich nicht gerade meine Gunst erspielt.
Aber er macht es einem auch wirklich schwer. Vollkommen austauschbare Personen, eine Vorhersehbare Charakterentwicklung, eine unglaublich langatmige “Geschichte”.
Und wenn man dann im Kinosessel sitzt und sich auf die Auflösung des ganzen freut, auf die man unter Qualen die letzten Stunden gewartet hat…
Ich schätze ich kann die Auflösung spoilern: Die Natur und die Pflanzen rächen sich. Das wars. Nein, keine Aliens, keine Terroristen, keine Magie, nicht ein einziger Bösewicht. Nein, keine komplexe Auflösung, keine “Aha”-Erlebnis. Man fühlt sich eines guten Schlusses beraubt.
Nur irgendeine Öko-Scheisse, dass der Mensch Gift für diesen Planeten ist und das BLAblablablablablabla.
Da dachte wohl ein Regisseur, er muss den Umweltfreund rauslassen und jetzt die ganze Welt aufklären und warnen. Das is gehörig in die Hose gegangen. Ich selbst, ein absoluter Umweltfreund, hatte nach dem Film gehörig Lust, irgendeinen Baum mutwillig zu zerstören, um meinem Frust an diesem Film ausdruck zu verleihen. Oder einfach nur in der Hoffnung, dass sich die Natur an Mr Shyamalan rächt. Das wär doch mal was.
Fazit:
Laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangweiliger Film mit ödem Öko-Ende. Da sich wenigstens Kastenbrot in gut angeheitertem (= völlig betrunkenem) Zustand zummindest etwas unterhalten (= andauernd kichernd) gefühlt hat, noch 1,5 Toaster.
1,5 von 5 Toastern





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